Manz ist im zweiten Quartal nach einem Umsatzeinbruch in die roten Zahlen gerutscht. Grund waren die

Manz ist im zweiten Quartal nach einem Umsatzeinbruch in die roten Zahlen gerutscht. Grund waren die Stornierung eines Großauftrags sowie Auftragsverzögerungen. - Bild: Manz

Der Maschinenbauer Manz ist im zweiten Quartal nach einem Umsatzeinbruch in die roten Zahlen gerutscht. Grund waren die Stornierung eines Großauftrags sowie Auftragsverzögerungen.

Den Ende Juni gesenkten Jahresausblick bestätigte das TecDAX-Unternehmen. “Die Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr ist aufgrund von nicht beeinflussbaren Kundenentscheidungen noch hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben”, sagte Vorstandschef Dieter Manz. Gleichwohl sprach er von positiven Signalen und einem soliden Auftragsbestand von rund 100 Millionen Euro.

Der Umsatz brach im ersten Halbjahr auf 122 von 164 Millionen Euro ein. Im zweiten Quartal betrug der Umsatz 68 Millionen nach 109 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Ende Juni hatte ein Kunde einen Auftrag im Volumen von rund 12 Millionen Euro storniert, womit auch mögliche Folgeaufträge im höheren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich wegfallen. Hinzu kommen Auftragsverzögerungen.

Entsprechend rutschte Manz beim operativen Ergebnis ins negative Territorium. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im zweiten Quartal minus 3,5 Millionen Euro nach plus 6,9 Millionen im Vorjahr. Manz fuhr einen Nettoverlust von 4,76 Millionen Euro ein, nachdem der Konzern im Vorjahr noch einen Gewinn von 6,8 Millionen erzielt hatte.

Die Manz AG geht für 2015 von einem moderat rückläufigen Umsatz gegenüber dem Vorjahr und einem “zwar verbesserten, jedoch voraussichtlich negativen EBIT” aus.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht