Die Manz AG, hier der Standort Reutlingen, zeigte sich mit den Zahlen des ersten Quartals 2015 nicht

Die Manz AG, hier der Standort Reutlingen, zeigte sich mit den Zahlen des ersten Quartals 2015 nicht zufrieden. - Bild: Manz AG

Der Umsatz der Manz AG liegt im ersten Quartal 2015 mit 54 Millionen Euro etwa auf Vorjahresniveau. Die Erwartungen des Vorstands wurden dadurch aber nicht erfüllt.

Die Manz AG hat den Finanzbericht zum ersten Quartal 2015 veröffentlicht. Die Umsätze im ersten Quartal 2015 lagen zwar mit 54,0 Millionen Euro etwa auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 54,2 Millionen Euro), konnten die Erwartungen des Vorstands jedoch nicht vollständig erfüllen.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug -6,4 Millionen Euro im ersten Quartal 2015 (Vorjahr: 0,2 Millionen Euro); das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug -9,4 Millionen Euro nach -5,7 Millionen Euro im Vorjahr.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Manz AG, kommentiert: “Erwartungsgemäß ist unser erstes Quartal maßgeblich durch den niedrigen Auftragseingang im letzen Quartal 2014 geprägt.” Hinzu sei die Verschiebung einiger Großaufträge gekommen. Angesichts eines Auftragsbestands von derzeit rund 92 Millionen Euro sei man für das Gesamtjahr unverändert zuversichtlich.

Angesichts der positiven Aussichten in den, für die Manz AG relevanten, Zielmärkten sieht der Vorstand laut Unternehmen gute Entwicklungschancen für alle drei strategischen Geschäftsbereiche. Nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung Ende April 2015 verfüge der Reutlinger Hightech-Maschinenbauer mit liquiden Mitteln in Höhe von rund 62 Millionen Euro über ausreichend finanziellen Spielraum, um Wachstumschancen konsequent nutzen zu können. Die für das Geschäftsjahr 2015 aufgestellte Prognose mit einem Umsatz zwischen 320 und 340 Millionen Euro bei einem deutlich positiven EBIT bestätigt das Unternehmen entsprechend.

Manz / Stefan Weinzierl