manz,umsatz,ebit,ebitda,ergebnis,2016

Manz hat seinen Umsatz gesteigert. - Bild: Manz

Im Juni 2016 hatte Manz kurzfristig die Stornierung eines Großauftrags im Geschäftsbereich Energy Storage erhalten, weshalb auch die damit verbundenen und eingeplanten Folgeaufträge ausblieben. Zudem kam im Geschäftsbereich Solar der im Januar 2017 erhaltene Großauftrag für Produktionslinien zur Herstellung von CIGS Dünnschicht-Solarmodulen mit einem Gesamtvolumen von 263 Millionen Euro letztlich deutlich später als zunächst mit Shanghai Electric avisiert. Beides wirkte sich entsprechend auf die Umsatzentwicklung des Unternehmens aus.

Die deutliche Verbesserung bei EBITDA und EBIT ist im Wesentlichen Ergebnis der vielschichtigen Maßnahmen der Manz AG zur Optimierung der Prozesse und Strukturen innerhalb des gesamten Konzerns. Diese spiegeln sich unter anderem in reduzierten Material- und Personalaufwendungen und damit einer insgesamt verbesserten Kostenbasis wider. Diesen Weg verfolgt die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2017 weiter und wird die angestoßenen Projekte im Rahmen eines kontinuierlichen Optimierungsprozesses konsequent fortsetzen.

Für 2017 rechnet Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Manz AG, mit einer profitablen Geschäftsentwicklung: "Eine starke strategische Partnerschaft im Solarbereich, ein volles Auftragsbuch, nachweisliche Erfolge bei der Optimierung unserer Kostenbasis und eine kontinuierliche Verbesserung unserer Prozesse – angesichts dieser Rahmenbedingungen rechnen wir damit, in 2017 wieder profitabel zu sein."

Manz AG