vw volkswagen fahrzeige auslieferungen produktion

Volkswagen hat im Juli weniger VW-fahrzeuge an Kunden übergeben. - Bild: Mahal/Pixabay

Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann sagte, die Marke Volkswagen habe in Europa einen verhaltenen Start ins zweite Halbjahr erlebt. Ein Hauptgrund seien zwei fehlende Arbeitstage im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat gewesen.

Hinzu sei als Sondereffekt die allgemeine Kaufzurückhaltung in einigen europäischen Kernmärkten gekommen, verursacht durch die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. In Westeuropa gingen die Auslieferungen um 14 Prozent auf 110.500 Einheiten zurück, in Deutschland sogar um 15,6 Prozent.

Im wichtigsten Einzelmarkt China wächst Volkswagen dagegen weiterhin robust. Hier stiegen die Auslieferungen im Juli um 16,7 Prozent auf 210.500 Fahrzeuge. Es reichte aber nicht, um wie im Vormonat die Absatz-Bilanz der Marke insgesamt auf Expansion zu trimmen.

Wegen der Schwäche seiner Kernmarke VW hat auch der Volkswagen-Konzern im Juli einen Absatzrückgang hinnehmen müssen. Mit 787.300 Auslieferungen sank die Zahl der an Kunden übergebenen Fahrzeuge um 0,6 Prozent. Es war neben der Kernmarke nur der Sportwagenbauer Porsche, der einen rückläufigen Trend zeigte. Audi, die Nutzfahrzeuge und der Lkw-Bauer Scania legten dagegen alle über 2 Prozent zu, die übrigen Marken etwas weniger, wie Volkswagen mitteilte.

Damit war der Juli deutlich schwächer als der bisherige Trend. In den sieben Monaten per Ende Juli steigerte der Autobauer seine Auslieferungen noch um 1,3 Prozent.

Regional betrachtet stützte sich der Volkswagen-Konzern vor allem auf das Wachstum in China, wo die Auslieferungen im Juli um 16 Prozent zulegten. In der nach Absatz größten Region Europa sank die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge dagegen um 4,7 Prozent auf 323.800. In Südamerika rauschten die Auslieferungen wegen der Schwäche in Brasilien sogar um 23,5 Prozent in die Tiefe.

Die margenträchtigsten Autobauer Europas (1)

  • Platz 5 Premiummarke: Mercedes mit einer Ebit-Marge von 7,9 Prozent (Ergebnis von 3.192 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Daimler

    Platz 5 Premiummarke: Mercedes mit einer Ebit-Marge von 7,9 Prozent (Ergebnis von 3.192 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Daimler

  • Audi A4

    Platz 4 Premiummarke: Audi mit einer Ebit-Marge von 8,8 Prozent (Ergebnis von 3.337 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Audi

  • BMW

    Platz 3 Premiummarke: BMW mit einer Ebit-Marge von 9,5 Prozent (Ergebnis von 3.389 Euro pro Fahrzeug). - Bild: BMW Group

  • Porsche 911 Turbo Cabrio

    Platz 2 Premiummarke: Porsche mit einer Ebit-Marge von 16,7 Prozent (Ergebnis von 15.641 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Porsche

  • Ferrari

    Platz 1 Premiummarke: Ferrari mit einer Ebit-Marge von 18,0 Prozent (Ergebnis von 56.000 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ferrari