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Trotz handelspolitischer Stürme: Deutsche Maschinen sind im Ausland gefragt. - Bild: Pixabay

Die Androhung und Einführung von Zöllen oder Sanktionen, die auch Dritte treffen, verunsichere natürlich viele Investoren, erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. "Allerdings spiegelt sich das im Maschinenbau erst mit einer gewissen Verzögerung wider."

Viele Kundenprojekte würden langfristig geplant und erteilte Aufträge hätten eine Durchlaufzeit von mehreren Monaten. Im starken ersten Halbjahr 2017 waren die Exporte nominal - also einschließlich Preissteigerungen - um 5,9 Prozent gestiegen.

Trotz des noch nicht endgültig beigelegten Handelsstreits zwischen den USA und der Europäischen Unionen (EU) waren die Vereinigten Staaten in den ersten sechs Monaten 2018 erneut wichtigster Einzelmarkt für Maschinen-Exporte aus Deutschland – knapp vor China. Die Ausfuhren in die USA legten um 5,5 Prozent auf 9,26 Milliarden Euro zu. Die Exporte nach China stiegen um 12 Prozent auf 9,23 Milliarden Euro. Mit Abstand größter Absatzmarkt waren die EU-Länder mit insgesamt 40,76 Milliarden Euro (plus 3,4 Prozent).

Ein deutliches Minus von 6,6 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro gab es dagegen im Exportgeschäft mit der Türkei. "Das ist wahrscheinlich nur ein erster Vorgeschmack auf das, was da noch kommen wird. Durch den raschen Verfall der türkischen Lira verteuert sich für unsere türkischen Kunden der Einkauf von Maschinen deutlich", sagte Wiechers. Die Türkei rangierte den Angaben zufolge auf Platz 14 der wichtigsten Abnehmerländer.

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