Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer haben im November einen Orderschub auf breiter Front verbucht

Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer haben im November einen Orderschub auf breiter Front verbucht. - Bild: VDMA/Bosch

In den vergangenen Monaten hatte es eine Berg- und Talfahrt gegeben. Im November kletterten die Bestellung aus dem Inland um 9 Prozent und aus dem Ausland um 4 Prozent.

"Besonders erfreulich ist, dass die Nachfrage aus den Nicht-Euro-Ländern - plus 4 Prozent - im November mit dem Zuwachs der gesamten Auslandsorders mithalten konnte", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

Im Dreimonatsvergleich blieb der Auftragseingang noch im Minus, dieses fiel allerdings geringer aus als in der Vorperiode. Von September bis November lagen die Auftragseingänge um real 2 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, von August bis Oktober 2015 hatte das Minus noch 6 Prozent betragen.

In der aktuellen Dreimonatsperiode kamen die Impulse insbesondere aus den Euro-Ländern mit einem Plus von 14 Prozent, auch die Inlandsbestellungen legten um 2 Prozent zu. Das gesamte Ausland wies von September bis November dagegen einen Orderrückgang um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf.

Mit etwas über einer Million Beschäftigten ist der Maschinen- und Anlagenbau der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland. Die Maschinenbaubranche umfasst neben zahlreichen Mittelständlern auch börsennotierte Unternehmen wie ThyssenKrupp, Kuka oder MAN. Der VDMA repräsentiert rund 3.100 vorrangig mittelständische Firmen.

Wegen der flauen Weltkonjunktur rechnet der VDMA mit einem weiteren Jahr der Stagnation. Im Jahr 2016 sei kein reales Produktionswachstum zu erwarten, hatte der Branchenverband Mitte Dezember erklärt. Die aktuellen Krisenherde beeinträchtigten das Geschäft global.