Maschinenbauer

Zwar sind viele Unternehmen bis ins kommende Jahr gut ausgelastet, aber dennoch wird für nächstes Jahr ein geringeres Produktionsplus in der Maschinenbauindustrie erwartet. - Bild: Pixabay

"Solange die Unwägbarkeiten rund um den Brexit bleiben und die Handelskonflikte weiter esklalieren, steigen auch die Risiken für die Maschinenbauindustrie in Deutschland", begründete VDMA-Chefsvolkwirt Ralph Wiechers die gedämpften Aussichten. Die Branche erwarte "eine nachlassende wirtschaftliche Dynamik rund um den Globus".

Risiken sind deutlich gestiegen

Für das laufende Jahr bekräftigte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) seine Prognose von preisbereinigt fünf Prozent Produktionssteigerung. "Allerdings sind auch hier die Risiken deutlich gestiegen", sagte Wiechers. In den ersten sieben Monaten 2018 erreichte die Branche mit 1,35 Millionen Beschäftigten im Inland einen Produktionszuwachs von 2,9 Prozent. 2017 hatte die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent zugelegt.

Zuletzt liefen für Deutschlands Maschinen- und Anlagenbauer vor allem die Geschäfte im Inland gut. Im Juli verzeichnete die mittelständisch geprägte Branche auf dem heimischen Markt real neun Prozent mehr Aufträge als ein Jahr zuvor. Aus dem Ausland indes wurden in dem Monat nur ein Prozent mehr Maschinen "Made in Germany" geordert als ein Jahr zuvor. Bremsfaktor sind der Handelskonflikt mit den USA und der bevorstehende britische EU-Austritt (Brexit).

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