Hermle hat im vergangenen Jahr von einer starken Auslandsnachfrage profitiert. Der Umsatz stieg nach

Hermle hat im vergangenen Jahr von einer starken Auslandsnachfrage profitiert. Der Umsatz stieg nach vorläufigen Zahlen um 13 Prozent auf mehr als 346 Millionen Euro. - Bild: Hermle

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle hat 2014 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Das Unternehmen aus Gosheim verbesserte die Erlöse um rund 13 Prozent auf über 346 Millionen Euro.

Der Konzernjahresüberschuss stieg um mehr als ein Viertel auf über 58 Millionen Euro.

Basis für den guten Geschäftsverlauf war nach Angaben des Herstellers von Fräsmaschinen der starke Umsatz zum Jahresende, der von der Abwertung des Euro und geringeren als angenommenen Einschränkungen im Russlandgeschäft profitiert habe. Der Orderbestand habe sich per Ende 2014 um rund 10 Prozent verringert, so dass im laufenden Jahr mit einer gewissen Normalisierung zu rechnen sei.

Der Hauptversammlung am 8. Juli soll eine Dividendenerhöhung vorgeschlagen werden. Zusätzlich zur unveränderten Jahresdividende von 0,80 Euro je Stamm- und 0,85 Euro je Vorzugsaktie soll ein Bonus von 10,00 (7,20) Euro je Aktie ausbezahlt werden. Damit würde sich die Ausschüttung je Vorzugsaktie von 8,05 auf 10,85 Euro erhöhen. Eine Prognose für 2015 sowie ausführliche Zahlen für 2014 veröffentlicht Hermle Ende April.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke