Der Maschinenbauer Manz kann seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr nicht halten. - Bild:

Der Maschinenbauer Manz kann seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr nicht halten. - Bild: Manz

Der Maschinenbauer Manz kann seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr nicht halten. Wegen eines kürzlich stornierten Auftrags rechnet der Vorstand nun für 2015 mit einem moderat rückläufigen Umsatz.

Zuvor war Manz von einem Umsatz von 320 bis 340 Millionen Euro nach 306 Millionen im Vorjahr ausgegangen. Zudem war ein deutlich positives EBIT erwartet worden. Ein konkretisierter Ausblick soll nach Eingang wichtiger Aufträge erfolgen.

Grund für die Gewinnwarnung ist die Auftragsstornierung im Volumen von etwa 12 Millionen Euro im Bereich Electronics, da der Kunde sich für eine alternative technische Lösung des Endprodukts entschieden habe. Die damit verbundenen und in der Jahresprognose enthaltenen Folgeaufträge mit einem höheren zweistelligen Millionen-Euro-Volumen könnten somit ebenfalls nicht realisiert werden. Zudem gebe es eine Verzögerung beim Auftragseingang im Segment Energy Storage. Die für April und Juni erwarteten Aufträge werden nach Angaben des Unternehmens voraussichtlich erst in den nächsten Wochen erteilt, wodurch sich geplante Umsätze in das vierte Quartal und das kommende Jahr verschieben.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht