Bauer AG

Gesamtkonzernleistung von Januar bis September legte um 22 Prozent auf 1,398 Milliarden Euro zu. - Bild: Bauer AG

Die Umsatzerlöse kletterten um 27,5 Prozent auf 1,266 Milliarden Euro. Das EBIT fiel mit 48,9 Millionen Euro um fast 29 Prozent höher aus als vor einem Jahr. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich auf 6,9 Millionen Euro von minus 4,0 Millionen im Vorjahr.

Der Rückgang des Auftragsbestands auf 977,3 Millionen Euro von 1,019 Milliarden vor einem Jahr liegt den weiteren Angaben zufolge in dem Verkauf von Anteilen an einer Immobiliengesellschaft zum Jahresende 2016 begründet, wodurch ein hoher zweistelliger Millionenbetrag aus dem Auftragsbestand ausgebucht wurde. Ohne diesen Effekt würde der Auftragsbestand über dem Vorjahreswert liegen.

 

In Summe bestätigte das Unternehmen seine Jahresprognose. Demnach wird unverändert eine Gesamtkonzernleistung von etwa 1,8 Milliarden Euro erwartet, ein Ergebnis nach Steuern von etwa 23 bis 28 Millionen Euro und ein EBIT von etwa 75 Millionen. "Wir sehen für unsere Geschäfte insgesamt einen positiven Trend", so Vorstandsvorsitzender Thomas Bauer. "Das Baugeschäft zeigt weltweit ein weiter stabiles Wachstum, und die Nachfrage nach anspruchsvollen Spezialtiefbauprojekten wird durch die anhaltende Urbanisierung und die steigende Komplexität der Infrastruktur weiter wachsen."

 

Aufgrund des starken Anstiegs des Geschäfts im laufenden Jahr geht der Konzernchef für das Bausegment für 2018 von einer etwas rückläufigen Leistung aus. "Der Baumaschinenmarkt verzeichnet aktuell ein erhebliches Wachstum und bietet kurz- und mittelfristig Chancen", so Bauer weiter. Dies führt er darauf zurück, dass die Überkapazitäten im Maschinenmarkt abgebaut wurden und der Investitionsstau aufbricht. Für das Segment Resources sieht er eine positive Entwicklung, wenn sich die Rohstoffpreise wieder stabilisieren und die Reorganisationsmaßnahmen vollständig greifen.