GELSENKIRCHEN (ba). Die Zuflüsse aus der geplanten Kapitalerhöhung sollen sowohl zur Rückführung von Verbindlichkeiten verwendet werden, als auch für die weitere Wachstumsfinanzierung und für gezielte Investitionen in das Kerngeschäft High-Tech-Schlauchsysteme dienen.

Der Vorstand wies in seiner Rede darauf hin, dass die Masterflex AG nicht nur unter den finanziellen Gesichtspunkten auf einem guten Weg sei. Auch der operative Bereich entwickelt sich vielversprechend. So konnte der Vorstand nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2009 positive Halbjahreszahlen präsentieren: Der Konzernumsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen stieg um 7,9% auf fast 25 Mio Euro und der Konzerngewinn vor Zinsen und Steuern sogar um 152,3% auf 2,8 Mio Euro. Die Restrukturierung spiegelt sich im Konzernergebnis wider, das bei -4,9 Mio Euro lag, wobei allein rund 5 Mio Euro aus der Entkonsolidierung der bis dato defizitären SURPRO GmbH kommen. Der Vorstand rechnet aufgrund der konjunkturellen Erholung und des nahezu abgeschlossenen Konzernumbaus mit einer weiteren Erholung im laufenden Geschäftsjahr.

Die gute Stimmung auf der Hauptversammlung spiegelt sich trotz einzelner Kritiken vor allem mit Blick auf die Vergangenheit in den souveränen Abstimmungsergebnissen wider. Die Hauptversammlung erteilte den Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats mit über 99,1 bzw. 98,2% der abgegebenen Stimmen Entlastung. Auch die übrigen Punkte der Tagesordnung erhielten hohe Zustimmung.

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden der Vorsitzende Herr Friedrich Wilhelm Bischoping sowie Herr Georg van Hall mit über 97 bzw. 99% wiedergewählt. Mit über 97% der abgegebenen Stimmen wurde Herr Axel Klomp, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, neu in den Aufsichtsrat gewählt. Er folgt Herrn Prof. Detlef Stolten nach.