Airbus kämpft in seiner Rüstungssparte mit erheblichen Problemen – nun will der Konzern offenbar

Airbus kämpft in seiner Rüstungssparte mit erheblichen Problemen – nun will der Konzern offenbar Bereiche ausgliedern und teilweise verkaufen. - Bild: Airbus

Dort könnten mehr als die Hälfte der jeweils 2.500 Airbus-Jobs gefährdet sein, wie die “Tagesschau” und der “SWR” berichteten. ARD-Recherchen zufolge sollen im Rahmen eines “Curve Outs” Bereiche ausgliedert, gebündelt und teilweise verkauft werden. Dazu gehören die Bereiche Radar, Transpondertechnologien, Electronic Warfare Avionics, Border Security, Emergency Response (Digitalfunk) und Airbus Optronics.

Rüstungssparte drohen hohe Verluste

Dies ist eine Konsequenz aus den 2014 von Airbus Defence angekündigten Umbaumaßnahmen. Laut einem Rundschreiben des Airbus-Betriebsrats seien die Standorte Ulm zu 80 Prozent und Friedrichshafen zu 50 Prozent von diesen Maßnahmen betroffen. Der Betriebsrat äußerte die Sorge, dass dadurch “gewachsene und funktionsfähige Strukturen in Gefahr sind.”

Tagesschau/SWR/Guido Kruschke