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Mentor Graphics hat in seinem dritten Geschäftsquartal weitaus besser abgeschnitten als erwartet. - Bild: M.O. Stevens/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Die Aktie, deren Kurs sich in diesem Jahr fast verdoppelt hat, stieg im nachbörslichen US-Handel um 1,3 Prozent auf 37 US-Dollar.

"Die Book-to-Bill-Rate war deutlich über eins, mit Stärken sowohl bei Halbleitern als auch Systemkonten", sagte Rhines. Ein Wert über eins bedeutet, dass der Auftragseingang größer als der Umsatz ist und kennzeichnet einen wachsenden Markt. Das Wachstum der jährlichen sogenannte Run-Rate bei den zehn größten Kunden des Unternehmens habe im Quartal bei "starken 60 Prozent" gelegen. Mit der Run-Rate werden Zwischenergebnisse eines Unternehmens auf das Gesamtjahr hochgerechnet.

Das Unternehmen aus Wilsonville im US-Bundestaat Oregon hatte vor Kurzem der Übernahme durch die Siemens AG zugestimmt. Der deutsche Industriekonzern zahlt für Mentor Graphics 37,25 Dollar je Aktie in bar. Die Offerte bewertet den Designautomatisierungs- und Industriesoftware-Anbieter mit rund 4 Milliarden Dollar.

In den drei Monaten per Ende Oktober wies Mentor Graphics einen Gewinn von 41,8 Millionen Dollar oder 37 Cent je Aktie aus. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen mit 13,9 Millionen Dollar oder 12 Cent je Anteil noch deutlich weniger verdient. Der um aktienbasierte Vergütungen und andere Posten bereinigte Ertrag je Aktie stieg von 28 auf 50 Cent. Der Umsatz kletterte um 11 Prozent auf 322,5 Millionen Dollar.

Mentor selbst hatte einen bereinigten Gewinn je Aktie von 42 Cent und Einnahmen von 310 Millionen Dollar erwartet.

Die Bruttomarge weitete sich von 83,9 auf 84,1 Prozent aus. Die System- und Softwareeinnahmen sprangen um 18 Prozent auf 198,6 Millionen Dollar. Der Service- und Supportumsatz schob sich um 1,7 Prozent auf 123,9 Millionen Dollar vor.

Wegen der geplanten Übernahme durch Siemens gab Mentor Graphics keinen Ausblick auf künftige Finanzergebnisse und nahm alle bisherigen Prognosen zurück.