Mercedes Stern

Die Daimler Diesel sind ins Visier des KBA geraten. - Bild: Pixabay

Daimler droht der amtliche Rückruf von mehr als 600.000 Dieselautos. Betroffen sind die Baureihen C-Klasse und G-Klasse. Wie der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, geht das KBA einem konkreten Verdacht nach, dass bei diesen Autos unzulässige Abschalteinrichtungen die Arbeit des Abgassystems manipulieren.

Weiter heißt es, dass derzeit bereits Prüfungen an den betreffenden Autos stattfinden. Die Modelle haben einen vergleichbaren Motor wie der Mercedes-Van Vito mit 1.6-Liter-Motor und Schadstoffklasse Euro 6. Das Aggregat stammt vom Daimler-Kooperationspartner Renault.

Der französische Hersteller war bereits vor zwei Jahren in den Verdacht der Abgasmanipulationen geraten, im Januar 2016 durchsuchten Ermittler die Konzernzentrale und weitere Standorte. Auch die französische Antibetrugsbehörde (DGCCRF) wirft dem Unternehmen vor, illegale Software in seinen Modellen installiert zu haben. Renault weist bisher jedes Fehlverhalten zurück.

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Mercedes muss Vito zurückrufen

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat den Autobauer Daimler wegen des Vorwurfs einer illegalen Abgastechnik bereits zum Rückruf von knapp 6.300 Fahrzeugen des Typs Vito verpflichtet.

Darunter sind 1.372 Fahrzeuge des Modells Mercedes Vito 1.6 l Diesel Euro 6 in Deutschland und 4.923 weltweit, wie das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag mitteilte.

Das KBA habe bei Messungen unzulässige Abschalteinrichtungen der Abgasreinigung festgestellt, durch die es im Betrieb der Fahrzeuge zu erhöhten Emissionen von Stickoxid (NoX) kommen könne. Daimler müsse diese unzulässige Technik entfernen.

Daimler werde gegen den Bescheid des KBA Widerspruch einlegen, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt. Falls erforderlich werde das Unternehmen die strittige Rechtsauslegung auch vor Gericht klären lassen.

Unabhängig von der rechtlichen Klärung des Sachverhaltes werde Daimler "weiterhin vollumfänglich mit den Behörden kooperieren". Daimler will nach Freigabe des KBA die in Frage stehenden Programmierungen durch ein Software-Update aktualisieren. Der Vito sei zudem bereits Teil der angekündigten Service-Maßnahme mit Software-Updates für über drei Millionen Mercedes-Benz Fahrzeuge, mit denen das Emissionsverhalten verbessert werde, so Daimler.

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