Kuka Roboter

Das Übernahmeangebot des chinesischen Midea-Konzerns an die Aktionäre des Augsburger Roboterbauers Kuka läuft in der Nacht von Freitag zu Samstag um Mitternacht offiziell aus. - Bild: Porsche

Per 14. Juli lag der Anteil bei 76,38 Prozent, heißt es in einer Wasserstandsmitteilung von Midea.

Die Übernahmeofferte in Höhe von 115 Euro je Aktie war an die Bedingung geknüpft, dass die Chinesen auf mindestens 30 Prozent kommen. Diese Schwelle war bereits zügig erreicht, nachdem sich die Großaktionäre Voith (25,1 Prozent) und der Unternehmer Friedhelm Loh (10 Prozent über seine Holdinggesellschaft Swoctem) für einen Verkauf ihrer Pakete an Midea entschieden hatten. Insgesamt wird der Augsburger Roboterhersteller bei der Offerte mit rund 4,6 Milliarden bewertet.

Kein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

Einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wollen die Chinesen aber auch dann nicht abschließen, wenn man auf mehr als die dafür nötigen 75 Prozent der Kuka-Anteile käme. Kuka-Chef Till Reuter hatte mit Midea weitreichende Garantien ausgehandelt.