Kuka Roboter

Der chinesische Haushaltsgerätehersteller Midea hat sich eine überwältigende Mehrheit an Kuka gesichert. - Bild: Kuka

Bis zum Ende der Annahmefrist am 15. Juli seien 72,18 Prozent der Aktien des Roboterherstellers angedient worden, teilte die Midea Group am Mittwoch mit. Zusammen mit dem eigenen Kuka-Anteil von 13,5 Prozent kommen die Chinesen bei dem Augsburger Unternehmen somit auf eine Beteiligung von mittlerweile 85,7 Prozent. Anleger können ihre Anteile nun noch im Rahmen der zusätzlichen Annahmefrist bis zum 3. August andienen.

"Wir haben heute einen wichtigen Meilenstein bei der Erweiterung unserer Partnerschaft mit Kuka erreicht, die großes Wertschöpfungspotenzial für beide Unternehmen bietet", zeigte sich Midea-CEO Paul Fang zufrieden. "Wir wollen Kuka dabei helfen zu wachsen und das Geschäft, vor allem in China, auszubauen."

Die Übernahmeofferte von 115 Euro je Aktie war an die Bedingung geknüpft, dass die Chinesen auf mindestens 30 Prozent kommen. Diese Schwelle war bereits zügig erreicht, nachdem sich die Großaktionäre Voith (25,1 Prozent) und der Unternehmer Friedhelm Loh (10 Prozent über seine Holdinggesellschaft Swoctem) für einen Verkauf ihrer Pakete an Midea entschieden hatten. Insgesamt wird der Roboterhersteller bei der Offerte mit rund 4,6 Milliarden bewertet.

Midea wird nach Ablauf der zusätzlichen Annahmefrist die finale Annahmequote bekannt geben.

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