Kukua Ergebnis Midea

Die Midea-Übernahme verhagelt Kuka das Quartals-Ergebnis. - Bild: Kuka

Der Grund sei, dass Kunden in den Geschäftsbereichen Systems und Swisslog größere Aufträge in diesem Jahr tendenziell erst im zweiten Halbjahr abrufen und ausführen werden, teilte das MDAX-Unternehmen mit.

Der Umsatz sank im zweiten Quartal um 7 Prozent auf 704 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) brach um 62 Prozent auf 15,3 Millionen Euro ein. Bereinigt um den belastenden Midea-Effekt betrug der Rückgang 10,7 Prozent auf 36 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 5,1 nach 5,3 Prozent im Vorjahr entsprach. Nach Steuern verdiente die Kuka AG 9,5 Millionen Euro und damit 64 Prozent weniger.

Der Auftragseingang erreichte gleichwohl mit einem Gesamtwert von rund 890 Millionen Euro einen Rekord und lag "deutlich über den Erwartungen", wie das Augsburger Unternehmen bereits im Juli mitgeteilt hatte. Gleichzeitig hatte die Kuka AG vor Kosten aus der Übernahme durch Midea gewarnt. Im laufenden Jahr rechnet das Unternehmen dadurch mit Auswirkungen auf das EBIT von rund 30 Millionen Euro, wovon im ersten Halbjahr bereits rund 21 Millionen Euro angefallen seien.

Für 2016 rechnet das im MDAX notierte Unternehmen weiterhin mit einer EBIT-Marge von über 5,5 Prozent vor Kaufpreisallokation für die übernommene Swisslog und Sonderkosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro. Den Umsatz sieht Kuka weiter über 3 Milliarden Euro.

Der Roboterhersteller ist mittlerweile zu rund 86 Prozent in chinesischer Hand. Kuka, die bei der Übernahme mit rund 4,6 Milliarden Euro bewertet wird, soll aber nicht von der Börse genommen werden und mindestens bis Ende 2023 unabhängig bleiben.

Die stärksten Roboter der Welt

  • Platz 8 Comau: Der Smart5 NJ650-2.7 von Comau gehört zwar nicht zu den „new kids on the block“, soll laut Hersteller jedoch bis zu einem Viertel weniger Energie brauchen als vergleichbare Roboter. Er kommt unter anderem in der Montage, der Maschinenbeschickung oder beim Punktschweißen zum Einsatz. - Bild: Comau

    Platz 8 Comau: Der Smart5 NJ650-2.7 von Comau gehört zwar nicht zu den „new kids on the block“, soll laut Hersteller jedoch bis zu einem Viertel weniger Energie brauchen als vergleichbare Roboter. Er kommt unter anderem in der Montage, der Maschinenbeschickung oder beim Punktschweißen zum Einsatz. - Bild: Comau

  • Platz 7 Kawasaki: Auch der Schwerlastroboter MX700N des japanischen Herstellers Kawasaki kommt mit Lasten von bis zu 700 Kilogramm klar. - Bild: Kawasaki

    Platz 7 Kawasaki: Auch der Schwerlastroboter MX700N des japanischen Herstellers Kawasaki kommt mit Lasten von bis zu 700 Kilogramm klar. - Bild: Kawasaki

  • Platz 6 Nachi: Schwergewicht mit sechs Achsen: Der für die Autoindustrie konzipierte Nachi SC700 bringt ganze sieben Tonnen Gewicht auf die Waage und kann 700 Kilogramm bewegen. - Bild: Nachi

    Platz 6 Nachi: Schwergewicht mit sechs Achsen: Der für die Autoindustrie konzipierte Nachi SC700 bringt ganze sieben Tonnen Gewicht auf die Waage und kann 700 Kilogramm bewegen. - Bild: Nachi

  • Platz 5 ABB: Der im November vorgestellte größte ABB-Roboter IRB 8700 hat eine Reichweite von 4,20 Metern und kann eine Traglast von 800 Kilogramm stemmen. - Bild: ABB

    Platz 5 ABB: Der im November vorgestellte größte ABB-Roboter IRB 8700 hat eine Reichweite von 4,20 Metern und kann eine Traglast von 800 Kilogramm stemmen. - Bild: ABB

  • Platz 4 Yaskawa: Für die Handhabung besonders schwerer Bauteile kommt der Palettier-Roboter MOTOMAN-MPL800 von Yaskawa ins Spiel. Er schafft eine Traglast von 800 Kilogramm. - Bild: Yaskawa

    Platz 4 Yaskawa: Für die Handhabung besonders schwerer Bauteile kommt der Palettier-Roboter MOTOMAN-MPL800 von Yaskawa ins Spiel. Er schafft eine Traglast von 800 Kilogramm. - Bild: Yaskawa

  • Platz 3 Kuka: Nicht nur stark, sondern auch schön: Der KR 1000 Titan PA von Kuka stemmt bis zu 1.300 Kilogramm und eignet sich besonders gut zum Verpacken und Kommissioneren. Für sein Design erhielt der zupackende Roboter den red dot award. - Bild: Kuka

    Platz 3 Kuka: Nicht nur stark, sondern auch schön: Der KR 1000 Titan PA von Kuka stemmt bis zu 1.300 Kilogramm und eignet sich besonders gut zum Verpacken und Kommissioneren. Für sein Design erhielt der zupackende Roboter den red dot award. - Bild: Kuka

  • Platz 2 Fanuc: Fanuc hat sein Spektrum von Schwerlast-Robotern um das Modell M-2000iA mit einer Traglast von 1.700 Kilogramm erweitert. Der neue Roboter soll sich für die Handhabung von Autokarosserien eignen und zudem eine größere Reichweite von 4.683 mm erzielen. - Bild: Fanuc

    Platz 2 Fanuc: Fanuc hat sein Spektrum von Schwerlast-Robotern um das Modell M-2000iA mit einer Traglast von 1.700 Kilogramm erweitert. Der neue Roboter soll sich für die Handhabung von Autokarosserien eignen und zudem eine größere Reichweite von 4.683 mm erzielen. - Bild: Fanuc

  • Platz 1 Dango & Dienenthal: Für ganz dicke Dinger: Der Schmiedemanipulator Typ SSM 7500 von Dango & Dienenthal fährt auf Schienen und kann Werkstücke mit einem Gewicht von bis zu unglaublichen 250 Tonnen in seiner Zange handhaben. - Bild: Dango & Dienenthal

    Platz 1 Dango & Dienenthal: Für ganz dicke Dinger: Der Schmiedemanipulator Typ SSM 7500 von Dango & Dienenthal fährt auf Schienen und kann Werkstücke mit einem Gewicht von bis zu unglaublichen 250 Tonnen in seiner Zange handhaben. - Bild: Dango & Dienenthal