Kuka Midea

Die chinesische Midea Group will den Roboterhersteller Kuka übernehmen. - Bild: Kuka

Die Mindestannahmeschwelle liege bei 30 Prozent, wie aus dem Angebot der Mecca International, einer Tochter des chinesischen Unternehmens, hervorgeht.

Dow Jones hatte am Dienstag aus Kreisen über die anstehende Offerte berichtet. Dabei hatten Informanten bereits gesagt, dass die Chinesen bereit seien, eine Prämie von 30 Prozent auf den dreimonatigen Durchschnittskurs von Kuka zu zahlen. Eine solche Offerte würde den im MDAX notierten Konzern mit etwa 114 Euro je Aktie bewerten. Das Papier war mit 84,41 Euro aus dem Xetra-Handel gegangen.

Midea hält indirekt bereits 13,5 Prozent an Kuka und ist damit zweitgrößter Einzelaktionär. Er hat nach dem Einstieg mit 5,4 Prozent im August 2015 erst vor kurzem aufgestockt. Größter Anteilseigner von Kuka ist die Voith-Gruppe mit 25,1 Prozent. Ein weiterer Großaktionär mit einem Anteil von 10 Prozent ist die Holdinggesellschaft Swoctem des Milliardärs Friedhelm Loh