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Boeing hat mit dem Iran einen Vertrag zur Lieferung von 50 Maschinen geschlossen. - Bild: Boeing

Es ist der erste große Deal zwischen einem US-Konzern und der Islamischen Republik, seitdem Donald Trump - ein Kritiker engerer Verbindungen zu dem Land - zum nächsten US-Präsidenten gewählt wurde.

Die 50 Flugzeuge vom Typ Boeing 737 und die 30 Boeing 777 sollen in den kommenden zehn Jahren an die nationale Fluggesellschaft Iran Air ausgeliefert werden.

Der Boeing-Deal sei der "erste Schritt zur Erneuerung der Flugzeugflotte des Landes", sagte der iranische Transportminister Abbas Akhoundi laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Als nächstes folge der Abschluss von Irans Deal mit Airbus.

Boeing ist sich bewusst, dass die Transaktion politisch hochsensibel ist. Der Konzern erklärte am Sonntag, er habe während des gesamten Prozesses eng mit der US-Regierung zusammengearbeitet und werde sich auch weiterhin an alle Lizenzpflichten halten. Der Luftfahrt- und Verteidigungskonzern betonte, dass der Deal Arbeitsplätze in den USA unterstütze.

Erst vor wenigen Tagen hatte Trump gedroht, den Vertrag mit Boeing für das neue Präsidentenflugzeug Air Force One aufzukündigen, weil er sich an den hohen Kosten stößt. Trump monierte, dass der Konzern den Steuerzahler über den Tisch ziehen würde.

Airbus will mehr als 100 Flugzeuge in den Iran exportieren. Die Maschinen, die ebenfalls für Iran Air bestimmt sind, haben laut früheren Meldungen einen Wert von mehr als 20 Milliarden US-Dollar. Airbus sagte am Sonntag, die Fluggesellschaft kommentiere keine Gespräche mit möglichen Kunden.

Airbus A350-1000 absolviert Jungfernflug

  • Airbus A350-1000 Effektivität

    Wenn der Airbus A350-1000 im Jahr 2017 den Dienst aufnimmt, soll es die Effektivität der Airlines um 25 Prozent im Vergleich zum Mitbewerber steigern. - Bild: Airbus

  • Airbus A350-1000 Rumpf

    Wie bei der kürzeren Version A350-900 ist der Airbus-A350-1000-Rumpf aus Kohlefaserverstärkungs-Kunststoff (CFK) gebaut und in einem 221-Zoll-Querschnitt bemessen. - Bild: Airbus

  • Airbus A350-1000 Crew

    Die Crew des Jungfernfluges des Airbus A350-1000 (v.l.): Experimental Test Pilot Frank Chapman, Flight Test Engineer Stéphane Vaux, Patrick du Ché, Head of Flight and Integration Tests, Flight Test Engineer Gérard Maisonneuve, Emanuele Costanzo, Head of the Flight Test Division’s Energy Group und Experimental Test Pilot Hugues van der Stichel. - Bild: Airbus

  • Airbus A350-1000 Jungfernflug

    Der erste Airbus A350-1000, hier beim Jungfernflug am 24. November, wird als MSN059 bezeichnet, also der 59. A350 XWB-Jetliner von Airbus. - Bild: Airbus

  • Airbus A350-1000 Landung

    Um 15 Uhr Ortszeit landete das erste von drei A350-1000 Entwicklungsflugzeugen - MSN059 - nach dem Jungefernflug, der vier Stunden und 18 Minuten dauerte, am Flughafen Toulouse-Blagnac in Frankreich. - Bild: Airbus

  • Airbus A350-1000 Fabrice Brégier

    Airbus Präsident und CEO Fabrice Brégier war beim Jungefernflug des A350-1000 natürlich anwesend. - Bild: Airbus

  • A350-1000 Toulouse

    Wie die meisten Airbus-Jets, führte der erste A350-1000 seinen Erstflug vom Flughafen Toulouse-Blagnac im Südwesten Frankreichs durch - vor den Augen von vielen Zuschauern. - Bild: Airbus