Mitsubishi Electric: Zehn Millionen Kompaktsteuerungen 1

RATINGEN (sm). „Der Weltmarkt ist überaus hart umkämpft. Umso sensationeller ist diese Leistung”, kommentiert Stefan Knauf, Senior Product Manager PLC/HMI Systems bei Mitsubishi Electric. „Das Absatzvolumen zeigt, dass sich die FX bei Anlagenherstellern und Endanwendern gleichermaßen als Standard durchgesetzt hat und weltweit auf allen wichtigen Märkten erfolgreich ist.”

Seit ihrer Markteinführung vor 30 Jahren hat die FX laut Mitsubishi Electric den Steuerungsmarkt komplett umgewälzt. Erstmals waren der Funktionsumfang und die Flexibilität speicherprogrammierbarer Steuerungen auch für kleinere, weniger teure Anwendungen zu haben, für die bis dahin meist nur Relaisbasierte Systeme infrage kamen. Mit der Erschließung dieses Segments hat die FX-Steuerung einen neuen SPS-Markt geschaffen, den sie dank kontinuierlicher Innovation stets dominiert hat.

Die FX-Kompaktsteuerung kam bei Anlagenherstellern und Endanwendern gleichermaßen gut an, so der Hersteller. Mit ihr ließen sich neue Automatisierungsaufgaben realisieren, heißt es. Die ersten FX-Produkte erfüllten vorwiegend digitale Steuerungsaufgaben. Mit der Marktnachfrage nach immer größerem Funktionsumfang auf kleinerem Raum kamen schon bald analoge Funktionen hinzu.

Dass die Produktserie MELSEC FX seit drei Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt wird, ist einer der Hauptgründe dafür, dass sie heute noch eine ebenso große Rolle spielt wie bei ihrer Markteinführung. In der aktuellen dritten Generation sind die Mitglieder der FX3-Serie eine eigenständige Steuerzentrale, die neben digitalen und analogen Steuerfunktionen (bis zu 384 E/A) auch Module für die modernsten Antriebs- und Servoanwendungen sowie Hochgeschwindigkeits-Positionierungssysteme umfasst. Möglich wird dies durch die extrem kurze Verarbeitungsgeschwindigkeit von 0,065 μs. Dabei ist die FX3-Familie in zentralisierten Steuerungen ebenso zu Hause wir in dezentralen Leitsystemen. Dafür sorgen ihre leistungsstarken Kommunikationsoptionen wie Mitsubishis Feldbus-Netzwerk CC-Link, SSCNET III (Servo System Controller Network), Ethernet u. v. a. Auch die aktuelle dritte Generation der MELSEC FX3-Serie ist rückwärtskompatibel zu allen Vorgängermodellen. Kompatibilität war schon immer ein wichtiges Verkaufsargument für die FX-Produkte. Sie garantiert den Schutz der Kundeninvestition und sorgt dafür, dass bei der Aufrüstung auf neue, leistungsfähigere Steuerungen der Technikaufwand im Rahmen bleibt.