Mitsubishi,Abgasskandal,Skandal,Manilulationen

Laut dem japanischen Verkehrsministerium hat Mitsubishi auch nach Bekannwerden der Abgasmanipulationen weiter fehlerhafte Verbrauchstests durchgeführt. - Bild: Mitsubishi

Die Mitteilung ist ein Rückschlag für Mitsubishi, denn das Unternehmen will sich Glaubwürdigkeit bei Kunden und Behörden wieder erarbeiten. Der Konzern hatte die Manipulationen an vier Kleinstwagenmodellen, von denen zwei für Nissan Motor gebaut wurden, im April gestanden. Im August wurden acht weitere Modelle vom Markt genommen. Alle betroffenen Modelle wurden nur in Japan verkauft.

Mitsubishi-Motors-Chef Osamu Masuko sagte, der Konzern nehme die anhaltenden Probleme ernst. Er bescheinigte der für die Tests zuständigen Abteilung einen "Mangel an Befähigung".

Das Verkehrsministerium hatte in einer neuen Untersuchung erneut herausgefunden, dass Mitsubishi die Verbrauchswerte nicht richtig gemessen hat. "Wir kommen nicht umhin anzunehmen, dass die beanstandeten Sachverhalte nicht verbessert wurden", sagte der zuständige Ministerialbeamte Naoki Fujii.