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Mitsubischi Motors - hier das Hauptquartier in Japan - ist in die roten Zahlen gerutscht. - Bild: Tokumeigakarinoaoshima/Wikipedia/CC0

In den sechs Monaten per Ende September schrieb die Mitsubishi Motors Corp einen Nettoverlust von 219,6 Milliarden Yen (umgerechnet 1,9 Milliarden Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte er noch einen Gewinn von 52,08 Milliarden Yen erzielt.

Der sechstgrößte japanische Autohersteller buchte einen außerordentlichen Verlust in Höhe von 166,2 Milliarden Yen. Sowohl die Entschädigungen an Zulieferer für die ausgesetzte Produktion als auch Zahlungen an Kunden für höher als erwartete Spritkosten steigen im vergangenen Quartal.

Der Konzern hatte die Manipulationen an vier Kleinstwagenmodellen, von denen zwei für Nissan Motor gebaut wurden, im April gestanden. Im August wurden acht weitere Modelle vom Markt genommen. Alle betroffenen Modelle wurden nur in Japan verkauft. Am 1. Oktober hatte Mitsubishi Motors den Verkauf der betroffenen Fahrzeuge wieder aufgenommen.

Kürzlich hatte Mitsubishi Motors einen Gewinnwarnung ausgegeben und einen Jahresverlust von 240 Milliarden Yen wegen steigender Kosten im Zusammenhang mit dem Skandal angekündigt.