Tesla Model 3

Um das Model 3 zu bauen will Tesla 2 Milliarden Dollar einsammeln. - Bild: Steve Jurvetson/Wikipedia

Dabei sind 1,4 Milliarden Dollar für die Kapitalerhöhung vorgesehen, die restlichen Aktien wird Tesla-Chef Elon Musk verkaufen. Damit sollen Steuern bezahlt werden, die dadurch fällig geworden sind, weil Musk 5,5 Millionen Aktien aus einer Aktienoption bekommen hat. Nach Angaben des Elektroauto-Pioniers wird der Anteil von Musk an Tesla durch die Transaktion steigen.

Im nachbörslichen Handel rutschte die Tesla-Aktie um 0,3 Prozent auf 210,50 Dollar ab.

Tesla verfügt derzeit über ein enormes Auftragspolster. Die Vorbestellungen für den neuen Hoffnungsträger des Konzerns - das Model 3 - schnellten am ersten Tag, an dem das Auto vorgeordert werden konnte, auf 180.000 Stück hoch. Anfang diesen Monats lagen bereits 400.000 Vorbestellungen für das Auto vor.

Diese Zahl ist schwindelerregend und könnte eine vielversprechende Weiterentwicklung für Elektroautos im Allgemeinen und Tesla im Speziellen bedeuten. Das enorme Interesse an einem Auto, das noch vor 2017 nicht ausgeliefert werden kann, bedeutet aber auch eine immense Herausforderung für die Kalifornier. Musk muss nun die Fertigung kräftig ankurbeln.

Tesla erklärte am Mittwoch, der Erlös aus der Kapitalerhöhung soll die Produktion des Model 3, das für den Massenmarkt konzipiert worden ist, anschieben. Tesla will in dem Zeitraum von 2018 bis 2020 von dem Auto 500.000 Stück bauen.