DEUTZ Zentrale

Die Zentrale von Deutz in Köln Porz. - Bild: Deutz AG

Der Motorenhersteller Deutz hat in den ersten drei Monaten 2016 weniger verkauft und stellt sich weiter auf ein schwieriges Marktumfeld ein. Im ersten Quartal ist der Absatz mit 32.112 verkauften Motoren um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgegangen. Der Umsatz belief sich auf 300,2 Millionen Euro und lag damit 5,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis lag bei 7,3 Millionen Euro und ermäßigte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Millionen Euro. Im EBIT ist auch der Ergebnisbeitrag eines Lizenzgeschäfts im Segment Deutz Customised Solutions von 5,5 Millionen Euro enthalten. Die EBIT-Marge lag im Berichtsquartal bei 2,4 Prozent.

Im Vergleich zum Vorquartal vermeldete Deutz allerdings eine bessere Geschäftsentwicklung: Gegenüber dem vierten Quartal 2015 hat sich beim Absatz im Auftaktquartal ein Wachstum von 5,1 Prozent gezeigt. Der Umsatz verbesserte sich um 2,7 Prozent und das EBIT um 13 Millionen Euro. Deutz hatte im vergangenen Jahr mit der Investitionszurückhaltung der Kunden zu kämpfen. Dies machte sich insbesondere in der zweiten Jahreshälfte bemerkbar. Zudem sorgten Vorzieheffekte wegen neuer Abgasvorschriften für einen geringeren Motorenabsatz.

Für das Geschäftsjahr 2016 bekräftigte der Konzern am Donnerstag seine Prognose. Demnach rechnen die Kölner mit einem stagnierenden bzw. allenfalls leicht steigenden Umsatzes und einem moderaten Anstieg der EBIT-Marge im Vergleich zum Vorjahr.