"Außerdem konnten wir nach Quartalsschluss am 6. Juli 2015 den Grundstein für das neue DEUTZ

"Außerdem konnten wir nach Quartalsschluss am 6. Juli 2015 den Grundstein für das neue DEUTZ Wellenzentrum am Standort Köln-Porz legen, wodurch Köln zum integrierten Standort für Großserien wird“, so Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG. - Bild: Deutz

Der Motorenhersteller Deutz hat zum ersten Halbjahr durchwachsene Zahlen vorgelegt. Das operative Ergebnis (EBIT) legte um 0,2 Millionen leicht auf 20,3 Millionen Euro zu.

Die EBIT-Marge betrug dementsprechend 3 Prozent. Zugleich schrumpfte der Umsatz von 753,4 Millionen auf 670,2 Millionen Euro. Hierbei legte das Geschäft in den Regionen Amerika und Asien-Pazifik zwar kräftig zu, aber in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika gab es erheblich nach.

Der SDAX-Konzern will seine Produktionskapazitäten in China angesichts des niedrigeren Marktbedarfs herunterfahren und verkauft seine Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen Weifang Weichai-Deutz. Das Geschäftsjahr 2015 hält Deutz für eine Zeit des Übergangs. Mit dem Partner Weichai Power hat sich Deutz über den Verkauf seiner Anteile an dem gemeinsamen Joint Venture Weifang Weichai-Deutz Diesel Engine in Weifang geeinigt. Diese Transaktion steht jedoch derzeit noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen in China. Es werde einen Minderbedarf der Vorbaumotoren aus dem Jahr 2014 geben. Beim Umsatz wird ein Minus von um die 10 Prozent erwartet. Die EBIT-Marge sollte sich hingegen auf rund 3 Prozent verbessern.

Aus dem Verkauf der Anteile rechnet Deutz mit einem geringfügigen positiven Ergebnisbeitrag. Auch die eingeleiteten Standortoptimierungen in Deutschland schreiten planmäßig voran: „In den vergangenen Monaten konnten wir mit dem Umzug der Montage den ersten Schritt der Verlagerung des Werks für Austauschmotoren von Übersee am Chiemsee nach Ulm erfolgreich abschließen.

“Außerdem konnten wir nach Quartalsschluss am 6. Juli 2015 den Grundstein für das neue Deutz Wellenzentrum am Standort Köln-Porz legen, wodurch Köln zum integrierten Standort für Großserien wird“, so Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG.

Dow Jones Newswires/Topagrar/Andrea Hecht