IMAV-Hydraulik wird von Motrac übernommen. Steuerblöcke wie diese werden aber weiterhin unter dem

IMAV-Hydraulik wird von Motrac übernommen. Steuerblöcke wie diese werden aber weiterhin unter dem bisherigen Namen vertrieben. - Bild: Motrac

Motrac Hydraulics übernimmt ab sofort die Aktivitäten des deutschen Herstellers IMAV-Hydraulik. Motrac ist eine Tochter der börsennotierten Royal Reesink.

Die Übernahme der IMAV-Hydraulik durch Motrac ist perfekt. Die offiziellen Verträge wurden zwischenzeitlich unterzeichnet. IMAV-Hydraulik ist ein Entwickler kundenspezifisch gefertigter, hydraulischer Steuerblöcke für Originalhersteller und Systemintegratoren.

Laut einer Mitteilung finden die Steuerblöcke von IMAV-Hydraulik weltweit unterschiedliche Anwendungen im mittleren Segment, vom Mobilsektor über die Stationärhydraulik bis hin zum Seeverkehrsgewerbe.

Neben einer eigenen Produktionsstätte in Deutschland arbeitet IMAV-Hydraulik mit Partnern in China und den Vereinigten Staaten. Derzeit werden 80 Prozent der Jahresproduktion für den deutschen Markt hergestellt und 20 Prozent werden exportiert. Mit der Vertretung von Linde Pumpen, Bucher Ventilen, Völkel Steuersystemen und Eaton Produkten könne Motrac Hydraulics nun mit einer eigenen Produktion von Steuerblöcken in Willich seine Kundschaft bedienen.

Ab sofort wird IMAV-Hydraulik seine Geschäftstätigkeiten unter dem Firmennamen “Motrac Hydraulics GmbH” fortsetzen. Die Produkte der IMAV-Hydraulik werden weiter unter dem bisherigen Markennamen vertrieben. Die Übernahme schließe nahtlos an die langfristige Vision von Motrac Hydraulics an, sich zu einem tonangebenden Systemintegrator auf dem Gebiet der Mechatronik in Europa zu entwickeln.

In den kommenden Jahren werde sich Motrac Hydraulics auf den weiteren Ausbau der verschiedenen, hierfür benötigten technischen Vorraussetzungen und die Ausweitung auf neue Länder und Märkte fokussieren.

Motrac / Stefan Weinzierl