A400M

Die Triebwerke der A400M-Maschinen der Bundeswehr werden künftig von MTU betreut. - Bild: Airbus

Der Rahmenvertrag sei zwischen dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr und der MTU geschlossen worden, teilte der MDAX-Konzern mit. Finanzielle Einzelheiten nannte MTU nicht. MTU werde im Rahmen der Vereinbarung dafür verantwortlich sein, die Triebwerke in die einzelnen Module und Anbaugeräte zu zerlegen und sie an die jeweiligen Hersteller zur Instandsetzung weiterzuleiten.

Das TP400-D6 ist ein Gemeinschaftsprojekt der größten Triebwerkshersteller Europas: Unter dem Dach des Triebwerkskonsortiums Europrop International (EPI) arbeiten die MTU, die spanische Industria de Turbo Propulsores, die französische Safran Aircraft Engines und Rolls-Royce aus Großbritannien zusammen. Jeder Partner kümmert sich um die Instandsetzung seiner Module.

Der MTU-Bauanteil umfasst den Mitteldruckbereich - Mitteldruckverdichter, -turbine und -welle sowie auch die Endmontage aller Serienantriebe. Nach Rücklauf aller instandgesetzten Triebwerkskomponenten erfolgt der Zusammenbau der Antriebe wieder bei der MTU.