Honda

Die Honda-Produktion in Kumamoto läuft wieder. Zuvor waren umfangreiche Instandsetzungsarbeiten notwendig. - Bild: Honda

Aufgrund der Instandsetzungsarbeiten war zunächst ein Zeitfenster mit eingeschränkter Produktion bis etwa Mitte August avisiert, um schrittweise das gewohnte Produktionsvolumen wieder erlangen zu können. Diese Planungen konnten eingehalten werden. Damit ist Kumamoto, Hondas zentrales Motorradwerk in Japan, seit Anfang der 34. Kalenderwoche praktisch wieder in vollem Umfang funktions- und betriebsfähig.

Seit der Nacht auf den 14. April 2016 war die Produktion an diesem Standort nach dem Erdbeben gezwungenermaßen ausgesetzt. Am 6. Mai konnte zuerst die Zulieferfunktion für die Honda-Werke außerhalb Japans wieder in Gang gesetzt werden. Am 13. Mai konnte das Unternehmen die Produktion von Power Products, die ebenfalls in Kumamoto erfolgt, wieder aufnehmen.

Besonders in Mitleidenschaft gezogen waren jedoch Teile der Motorradproduktion. Hier liefen am 6. Mai die Produktionsbänder für die wichtigsten Motorradmodelle wieder an, allerdings mit zunächst eingeschränkten Stückzahlen. Seither fuhr der Konzern die Kapazitäten Schritt für Schritt nach oben.

Inzwischen ist auch die sogenannte Fun-Line, das Produktionsband für alle großvolumigen Typen, auf dem beispielsweise auch die CRF1000L Africa Twin montiert wird, wieder einsatzbereit. Damit läuft Teileversorgung und Motorrad-Produktion in Kumamoto seit dem 22. August praktisch wieder ohne Einschränkungen, wie das Unternehmen mitteilte.