Hat er bei Tesla noch alles im Griff? Elon Musk.

Hat er auch bei Tesla alles im Griff? Elon Musk. - Bild: Screenshot Joe Rogan Experience

Die Serie bizarrer Aktionen von Tesla-Chef Elon Musk geht weiter: Jetzt sorgte der exzentrische Milliardär für neues Kopfschütteln, als er in einem Videopodcast vor laufender Kamera Marihuana rauchte. Danach geriet die Tesla-Aktie am Freitag unter Druck - und das Minus wurde noch größer nach zwei plötzlichen Abgängen im Top-Management.

So räumt Buchhaltungschef Dave Morton seinen Posten nach nur rund einem Monat, wie der Elektroautobauer mitteilte. Zudem berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass Teslas seit Mai 2017 amtierende Personalchefin Gaby Toledo nach einer im vergangenen Monat begonnenen Auszeit nicht wieder ins Unternehmen zurückkehren wolle.

Tesla äußerte sich dazu zunächst nicht. Die Aktie fiel im frühen US-Handel um mehr als sechs Prozent und notierte zeitweise nur noch knapp über dem Jahrestief vom April.

Das Auftreten des Tesla-Chefs sorgt für Irritationen

Musk irritierte in den vergangenen Monaten schon häufiger mit seltsamem Verhalten, weshalb Zweifel an seinen Führungsqualitäten wachsen und Rufe nach einer Beschneidung seines Einflusses im Unternehmen lauter werden. Jetzt trank er in einem Video-Podcast mit dem Comedian Joe Rogan Whiskey und zog an einem Joint.

Er erklärte zugleich, er sei kein regelmäßiger Marihuana-Konsument - Musks jüngstes Gebaren hatte auch Fragen aufgeworfen, ob er Drogen nehme. In Kalifornien ist Marihuana legalisiert.

Musk machte Anleger zuletzt mit erratischen Tweets nervös - so hatte er im August etwa den tollkühnen Plan angekündigt und dann rasch wieder aufgegeben, Tesla von der Börse zu nehmen. Derzeit sorgt darüber hinaus eine bizarre Fehde zwischen Musk und einem britischen Taucher für Aufsehen, der im Juli bei der dramatischen Rettung eines thailändischen Fußball-Teams aus einer Höhle mitgeholfen hatte.

Musk hatte den Taucher auf Twitter als Pädophilen beschimpft, weil dieser eine technische Hilfe von Musk bei dem Rettungseinschatz schroff zurückgewiesen hatte.

Der Abgang von Finanzchef Morton bedeutet für die Firma, der zuletzt bereits eine Reihe von Managern den Rücken kehrte, ein großer Verlust. Der Finanzfachmann war erst am 6. August gestartet und hatte eigentlich eine wichtige Personallücke schließen sollen.

Video: Elon Musk in der Joe Rogan Show

Personalabgänge kommen höchst ungelegen

Sein Vorgänger Eric Branderiz hatte Tesla am 7. März "aus persönlichen Gründen" verlassen. Morton erklärte, dass er wegen des unerwartet "hohen Levels an öffentlichem Interesse" an Tesla und des Arbeitstempos im Unternehmen zurücktrete. Es gebe jedoch keinerlei Unstimmigkeiten mit Teslas Führung oder in Fragen der Buchhaltung, hieß es weiter.

Fest steht: Für Tesla kommen die Personalabgänge höchst ungelegen. Das Unternehmen kämpft schon länger mit Produktionsschwierigkeiten beim Hoffnungsträger Model 3, seinem ersten günstigeren Elektroauto für breitere Käuferschichten.

  • BMW i3S

    Unter den 21 untersuchten Modellen des Kleinwagen-Segments ist der BMW i3 (Facelift) das innovationsstärkste Modell des Jahres. Hierfür sorgen unter anderem die erste Anwendung der Vehicle-to-Vehicle-Kommunikation im Kleinwagen-Segment und die neue i3s-Sportversion. - Bild: BMW

  • Honda Civic

    In der unteren Mittelklasse liegt der Honda Civic im Vergleich von 31 Modellen dieses Segments bei Innovationen vorn. Honda hat den Civic neu aufgelegt, unter anderem mit neuen Assistenzsystemen wie einem vorausschauenden ACC. Auch ein neuer 1.0 VTEC Turbo-Benzinmotor und eine verbesserte Smartphone-Anbindung mit Geofencing sorgen für Platz 1 in diesem Segment. - Bild: Honda

  • Tesla Model 3

    In der mit 28 Modellen dicht besetzten Mittelklasse sorgt das Tesla Model 3 2018 für einen klaren Sieg. Das Model 3 kann allein 16 Innovationen für sich verbuchen, darunter 6 Weltneuheiten wie die erste Park-Automatik und die höchste rein elektrische Reichweite, jeweils im Segment. - Bild: Tesla/Alexis Georgeson

  • BMW 5er

    In der oberen Mittelklasse wurden zehn Baureihen analysiert. Hier wird der BMW 5er klar innovationsstärkstes Modell. Unter den 24 Einzel-Innovationen des 5er finden sich beispielsweise eine verbesserte Aerodynamik,eine Parkplatz-Suchfunktion, die auch Parkplätze am Straßenrand umfasst und ein Fernzugriff per Smartphone auf die Fahrzeugkameras. - Bild: BMW

  • Audi A8

    Mit 32 einzelnen Innovationen wird der Audi A8 nicht nur Spitzenreiter in der Oberklasse, sondern auch das innovationsstärkste Modell 2018 überhaupt. Neben der Qualität (hohe Innovationsstärke) zeigt Audi im A8 auch die meisten Innovationen aller Modelle des Jahres. Dafür verantwortlich sind im Wesentlichen die hohe Anzahl an Weltneuheiten, die bereits für den Kunden verfügbar sind. - Bild: Audi