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Sharp schreibt wieder schwarze Zahlen. - Bild: Otsu4/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Für das dritte Geschäftsquartal per Ende Dezember meldete Sharp einen Nettogewinn von 4,2 Milliarden Yen, umgerechnet rund 35 Millionen Euro. Im Vorjahr stand unter dem Strich noch ein Verlust von 24,7 Milliarden Yen.

Zuletzt hatte der Konzern im Zeitraum Juli/September 2014 einen kleinen Gewinn verbucht. Danach wurden nur noch rote Zahlen geschrieben. Vor allem im Kerngeschäft mit Displays geriet Sharp angesichts des harten Wettbewerbs ins Hintertreffen.

Das Unternehmen wurde schließlich im vergangenen Jahr vom Apple-Zulieferer Foxconn übernommen und vor der Insolvenz bewahrt.

Foxconn-CEO Tai Jeng-wu verordnete ein striktes Sparprogramm und versprach, dass Sharp im zweiten Halbjahr einen Gewinn erzielen werde. Inzwischen steigt die Zuversicht für das Gesamtjahr, es wird nun ein Nettoverlust von 37,2 Milliarden Yen erwartet, bisher war ein Fehlbetrag von 41,8 Milliarden Yen vorhergesagt worden.

Das operative Ergebnis belief sich im dritten Geschäftsquartal auf 18,8 Milliarden Yen bei einem Umsatz von 571,5 Milliarden Yen. Im Vorjahr war ein Betriebsverlust von 3,8 Milliarden Yen angefallen, der Umsatz lag bei 663,3 Milliarden Yen.