Nachfrage nach Kaufprämie für E-Autos weiter gering

Die Bundesregierung hatte Mitte Mai beschlossen, dass der Kauf neuer Elektroautos bis zum Listenpreis von 60.000 Euro mit einer Prämie gefördert werden soll. - Bild Tesla

Die Nachfrage nach der Kaufprämie für Elektroautos ist bislang eher gering. Seit der Einführung der Förderung im Mai bis zum 30. September wurde der sogenannte "Umweltbonus" für insgesamt 4.451 Fahrzeuge beantragt, wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in einer Zwischenbilanz mitteilte. Davon waren 2.650 reine Batterie-Elektrofahrzeuge und 1.801 Plug-In-Hybride.

Die meisten Anträge, insgesamt knapp 1.290, wurden demnach für den Kauf von BMW-Modellen gestellt. Allein 766 entfallen auf den als umweltfreundliches Stadtauto vermarkteten i3 und weitere 440 Anträge auf den 225xe. An zweiter Stelle steht Renault: Für den Kauf von Fahrzeugen des französischen Herstellers wurden insgesamt 921 Bonusanträge gestellt.

Für die Elektroversion des A3 von Audi wurden in dem Zeitraum 462 Kaufprämien beantragt, für Modelle der Marke Volkswagen 438. Auf Mercedes-Benz entfielen 166 Anträge, auf die Marke Smart gerade mal 14.

Die Bundesregierung hatte Mitte Mai beschlossen, dass der Kauf neuer Elektroautos bis zum Listenpreis von 60.000 Euro mit einer Prämie gefördert werden soll. Für reine E-Autos gibt es 4.000 Euro, Hybridfahrzeuge werden mit 3.000 Euro bezuschusst. Dabei übernimmt der Autobauer die Hälfte, den Rest zahlt der Staat. Der sogenannte Umweltbonus gilt rückwirkend für Käufe ab dem 18. Mai. Insgesamt stehen 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung.

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