Unter dem Strich weitete sich der Nettoverlust auf 184 Millionen Dollar nach 62 Millionen Dollar im

Unter dem Strich weitete sich der Nettoverlust auf 184 Millionen Dollar nach 62 Millionen Dollar im Vorjahr aus. Beim operativen Verlust übertraf das in Palo Alto ansässige Unternehmen allerdings komfortabel die Markterwartungen. Das Minus belief sich auf 61 Millionen Dollar oder 48 Cent je Aktie. - Bild: Tesla

Durch Investitionen in zukünftige Projekte hat sich der Nettoverlust des Elektroautoherstellers Tesla Motors im zweiten Quartal verdreifacht.

Die Einnahmen stiegen zwar um 24 Prozent auf 955 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahresquartal. Doch Wachstumsinitiativen wie die Einführung des SUVs Model X, der im Quartalsverlauf erstmals ausgeliefert werden soll, und eine Batteriefabrik, deren Eröffnung für 2016 vorgesehen ist, drückten auf das Ergebnis. Unter dem Strich weitete sich der Nettoverlust auf 184 Millionen Dollar nach 62 Millionen Dollar im Vorjahr aus. Beim operativen Verlust übertraf das in Palo Alto ansässige Unternehmen allerdings komfortabel die Markterwartungen. Das Minus belief sich auf 61 Millionen Dollar oder 48 Cent je Aktie. Analysten hatten mit einem operativen Verlust je Aktie von 60 Cent gerechnet.

Tesla Motors Inc revidierte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr auf 50.000 bis 55.000 Fahrzeuge nach unten. Ursprünglich hatte das Unternehmen geplant, in diesem Jahr 55.000 Fahrzeuge auszuliefern. Zudem warnte der Autobauer, dass die Bruttomargen im dritten Quartal niedriger ausfallen könnten.

Im zweiten Quartal hatte Tesla 11.532 Fahrzeuge und damit 52 Prozent mehr Autos ausgeliefert. Das Unternehmen rechnet mit einer ähnlichen Zahl für das am 30. September endende dritte Quartal und will mit den Auslieferungen von Model X zum Quartalsende beginnen.

Die Aktien von Tesla fielen nachbörslich um 3 Prozent. Aus dem regulären Handel am Mittwoch gegangen waren sie mit einem Aufschlag von 1,45 Prozent bei 270,13 Dollar.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht