MicroStep Competence Center

MicroStep ist Gründungsmitglied der Herstellerinitiative. - Bild: MicroStep

Eine Allianz kleinerer und mittelständischer Maschinenbauer hat sich formiert. Gemeinsam und auf Augenhöhe wollen sie die Potenziale einer vernetzten Produktion im Sinne der Anwender heben. Im Kern geht es darum, gemeinsam einen verbindlichen und operationalisierbaren Standard für eine vernetzte Fertigung 4.0 zu definieren, der für Kooperationsprojekte eine belastbare Grundlage bietet.

Erste Applikationen will die Initiative bis zur Messe "Schweißen und Schneiden" im September 2017 präsentieren. Für die ersten zwei Jahre haben die Unternehmen schon konkrete Aufgaben definiert, die es nun gilt abzuarbeiten. So erfolgt im ersten Projektjahr ein sogenannter Quickckeck der Mitglieder durch die Universität Augsburg in puncto Industrie 4.0 unter Federführung von Professor Johannes Schilp. Darüber hinaus sollen die Mehrwertfelder gemeinsame priorisiert werden. Darauf folgt die Ausarbeitung konkreter Lösungskonzepte und schließlich die Erarbeitung von Showcases  für die Messe "Schweißen und Schneiden" 2017. 

"Das ist schon herausfordernd, aber kein Rocket Science", kommentiert Andreas Kaiser, Leitung Key Account Management bei Microstep Europa, Gründungsmitglied der Initiative. Im zweiten Projektjahr wollen die Unternehmen schließlich mit der Entwicklung technologischer Lösungen beginnen und erste marktfähige Applikationen präsentieren.  

Weitere, neue Mitglieder seien "herzlich Willkommen", wie Unternehmensvertreter am Rande der Gründung der Initiative gegenüber "Produktion" betonten. Des Weiteren gäbe es zahlreiche Vorteile für neue Mitglieder: Gründungsmitglieder besitzen keine Sonderrechte, Mitsprache beim weiteren Verlauf der Initiative, Know-how-Transfer vom Fraunhofer Institut und der Universität Augsburg sowie die Erschließung neuer Geschäftsmodelle. Außerdem erhalten die Mitglieder das Siegel "IBN 4.0 ready".

Kaiser erklärt: "Wir haben dadurch die Chance unsere Kunden über greifbaren Mehrwert zu binden." Unterstützung erhalten die Unternehmen respektive die Herstellerinitiative unter anderen vom VDMA Bayern, vom Fraunhofer IGCV in Augsburg, von der IHK Schwaben, vom TÜV Süd sowie auch vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU).