Trotz laufendem Insolvenzverfahren blickt man bei Lerinc zuversichtlich in die Zukunft. Bild: Lerinc

Trotz laufendem Insolvenzverfahren blickt man bei Lerinc zuversichtlich in die Zukunft. Bild: Lerinc

Heiligenhaus (sm). Trotz der aktuellen Situation ist Lerinc zuversichtlich, da die Eigenverwaltung der Geschäftsführung Gelegenheit gibt, die beabsichtigte Sanierung zügig und eigenverantwortlich voranzutreiben. Begleitet wird Lerinc dabei von Herrn Rechtsanwalt Raik Müller (Rödl & Partner).

„Mit den neuen Regelungen der Insolvenzordnung und der Unterstützung der wichtigsten Gläubiger sind wir davon überzeugt, eine nachhaltige Sanierung zu erzielen und uns als zuverlässiger Geschäftspartner und Arbeitgeber in der Region Wuppertal wieder wettbewerbsfähig und dauerhaft gewinnbringend aufzustellen“, so Geschäftsführer Markus Leuwer.

Die Ursachen, die zur aktuellen Situation führten sind vielschichtig. Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise konnte die Lerinc zunächst an die früheren, erfolgreichen Jahre anknüpfen. Allerdings führte eine Beteiligung an einer deutschen Maschinenbaufirma zu einem sehr hohen Zeit- und Investitionsbedarf. Die resultierende starke Bindung von Managementkapazitäten in Verbindung mit der nachlassenden Wettbewerbsfähigkeit sind letztlich die Gründe für die Neuaufstellung.

Lerinc geht davon aus, das Sanierungsverfahren Anfang 2014 erfolgreich zu beenden um dann saniert und ohne Beschränkungen wieder erfolgreich am Markt agieren zu können.