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Der Einstieg von Nissan beim Mitbewerber Mitsubishi verzögert sich. - Bild: Mitsubishi

Gegenwärtig führt Nissan noch eine Buchprüfung bei Mitsubishi durch. Diese hätte eigentlich schon Ende August abgeschlossen sein sollen. Zu der Frage, wie lange sich die Buchprüfung voraussichtlich noch hinziehen wird, hält sich Nissan bedeckt.

Mitsubishi hatte Ende April eingeräumt, seit 1991 bei Tests getrickst zu haben, um bessere Verbrauchswerte zu erreichen. Das Unternehmen sah sich, nicht zuletzt in Anbetracht der Erosion seines Marktwertes sowie der unabsehbaren Konsequenzen aus dem Abgasskandal, in seiner Existenz bedroht. Daraufhin sprang Nissan dem Wettbewerber zur Seite.

Die beiden Autobauer kennen sich bereits seit Jahren. Nissan und Mitsubishi arbeiten bei der Fahrzeugentwicklung zusammen und haben zudem eine Kooperation in der Produktion. Mindestens vier Fahrzeuge sind von dem Abgasskandal bei Mitsubishi betroffen, davon hat das Unternehmen zwei Autos für den Partner gefertigt, die dann auch unter der Marke Nissan verkauft worden waren.

Sollte der Anteilskauf erfolgreich über die Bühne gehen, würden Nissan und die Unternehmen der Mitsubishi-Gruppe, zu denen beispielsweise auch Mitsubishi Heavy Industries gehört, die Mehrheit an Mitsubishi Motors halten. Entsprechend seines Anteils will Nissan dann im Board von Mitsubishi vertreten sein und den Chairman stellen.

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