Die deutschen Premiumautobauer Audi, BMW und Daimler konkurrieren im Bieterwettstreit um den

Die deutschen Premiumautobauer Audi, BMW und Daimler konkurrieren im Bieterwettstreit um den Kartendienst Here von Nokia einem Medienbericht zufolge nur noch mit einer Gruppe von US-Finanzinvestoren. - Bild: Nokia

Die deutschen Premiumautobauer Audi, BMW und Daimler konkurrieren im Bieterwettstreit um den Kartendienst Here von Nokia einem Medienbericht zufolge nur noch mit einer Gruppe von US-Finanzinvestoren.

Wie die “Financial Times” berichtete, habe der finnische IT-Konzern noch keine Entscheidung darüber getroffen, an wen die Karten-Sparte gehen solle. Man wolle Here nur verkaufen, wenn der Preis die Vorstellungen des Konzern erreiche. Zugleich habe Nokia auch darüber gesprochen, eine kleine Beteiligung an dem Kartendienst zu behalten.

Mit einem Kauf von Nokias Kartendienst wollen die deutschen Premiumautobauer eine Abhängigkeit von anderen Karten-Anbietern wie Google vermeiden. Nokia zielt mit seinem Dienst speziell auf das Geschäft mit der Autobranche und wollte ein führender Anbieter hochpräziser Karten für selbstfahrende Fahrzeuge werden.

Verhandlungen geraten ins Stocken

Die Verhandlungen sind Insidern zufolge allerdings ins Stocken geraten. Zwar gebe es noch immer Gespräche zwischen dem finnischen Konzern und den drei Autobauern. Sie seien aber schwierig, weil es nun um den Preis und andere Einzelheiten gehe. Analysten zufolge ist der Kartendienst zwischen zwei und vier Milliarden Dollar wert.

Fokus Online/Financial Times/Guido Kruschke