Nordex, Windenergie, Auftragsplus

Die weltweit boomende Windenergie bescherte Nordex ein Auftragsplus von 34 Prozent. Bild: Nordex

Der Anteil der Regionen Süd- und Nordamerika am Auftragseingang verbesserte sich auf rund 34 Prozent (2015: 10 Prozent). Allein in Südamerika erzielte das Unternehmen ein Neugeschäft von 560 Millionen Euro. In den USA erreichte Nordex mit Aufträgen im Wert von etwa 550 Millionen Euro sein Ziel. Hierin enthalten waren rund 170 Millionen Euro so genannte „Safe Harbour“-Transaktionen, mit denen Nordex seinen Kunden einen Steuervorteil für später zu erfolgende Lieferungen sichert. Der Hersteller erwartet, dass diese Verträge zu Folgeaufträgen führen werden, die dann ein Mehrfaches des anfänglichen Lieferumfangs betragen können.

Europa und Afrika trugen 65 Prozent zum gesamten Auftragseingang bei (2015: 90 Prozent). In Deutschland unterstrich die Gruppe ihre starke Position. Hier steigerte Nordex den Wert der Neuaufträge um gut 28 Prozent auf über 1,17 Milliarden Euro.

Durch die Verschiebung eines Großauftrags in Südamerika lag der Auftragseingang um knapp 3 Prozent unter dem Jahreszielwert der Gesellschaft.

Im Zusammenhang mit der guten Entwicklung des Zahlungseingangs ist bereits heute deutlich, dass die Working-Capital-Quote wie geplant zum Jahresende 2016 unter 5 Prozent betrug. Den genauen Wert teilt das Unternehmen Ende Februar mit der Vorlage des vorläufigen Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 mit.

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