Nordex

Der Auftragseingang von Nordex brach im dritten Quartal auf 203 Millionen von 839 Millionen Euro ein.

Den Umsatz sieht Nordex nun unter der bisherigen Prognose. Für das kommende Jahr erwartet der Windturbinenhersteller in Europa weiterhin eine schwache Nachfrage.

Der Umsatz sank im dritten Quartal auf 818 Millionen von 856 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank auf 64,4 Millionen von 67,3 Millionen Euro. Der Auftragseingang brach auf 203 Millionen von 839 Millionen Euro ein.

Für 2017 erwartet die Nordex SE nun einen Umsatz leicht unterhalb von 3,1 Milliarden Euro. Bisher hatte das Unternehmen die Erlöse zwischen 3,1 Milliarden bis 3,3 Milliarden Euro gesehen. Die EBITDA-Marge soll auf 7,8 bis 8,2 Prozent sinken, vor Einmalkosten für ein Kostensenkungesprogramm. 2016 hatte Nordex noch einen Umsatz von 3,4 Milliarden und eine Rendite von 8,4 Prozent erzielt.

Für die kommenden Jahre zeigte sich das Unternehmen aber zuversichtlich. "Auf mittlere Sicht sehe ich gute Chancen für unser Geschäft", so Nordex-CEO Jose Luis Blanco. "So stoßen unsere im Sommer vorgestellten neu entwickelten Turbinen mit 140 und 149 Meter großen Rotoren auf wachsendes Interesse bei Kunden." Ab 2019 erwarte Nordex eine sich wieder erholende Geschäftsentwicklung.