Nordex, Windenergieanlagen, Acciona, Umsatzprognose, Windanlagenhersteller, Windturbinensparte

Trötz Erlössteigerungen im letzten Jahr, senkt Nordex die Umsatzprognose. - Bild: Nordex

Nordex hat im vergangenen Jahr sowohl den Umsatz als auch den Gewinn dank guter Geschäfte in den USA deutlich gesteigert. Den zuletzt gesenkten Ausblick für das kommende Jahr, der zu einem Kurssturz der Aktie geführt hat, bekräftigte der Windanlagenhersteller.

Die Erlöse steigerte das Unternehmen, auch dank der Acciona-Übernahme, um 40 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Die Windturbinensparte des spanischen Infrastrukturkonzerns, die Nordex vergangenes Jahr übernommen hat, habe 726 Millionen beigesteuert. Das EBITDA verbesserte das Hamburger Unternehmen um 57 Prozent auf 285,5 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss stieg rasant um 82 Prozent auf 95,4 Millionen Euro. Der Auftragsbestand liegt bei 3,9 Milliarden nach 2,7 Milliarden Euro im Vorjahr.

Die Nordex SE hatte vergangene Woche die Umsatzprognose für das laufende Jahr gesenkt. Das Unternehmen rechnet wegen Projektverzögerungen mit einem Erlösrückgang auf 3,1 Milliarden bis 3,3 Milliarden Euro. 2018 soll der Umsatz zwischen 3,4 Milliarden bis 3,6 Milliarden Euro liegen.

Nach dem Kursrutsch der Aktie rechnen Marktbeobachter nun nicht mit weiteren Verkäufen. Die Stabilisierung bei Nordex dürfte sich fortsetzen. "Die Zahlen für das vergangene Jahr liefern keinen Grund fur weiteren Druck", sagt ein Händler. Sie seien teilweise sogar etwas besser ausgefallen als erwartet.