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Nordex hat seine Ergebnisse in den ersten neun Monaten deutlich gesteigert. Allerdings ist der Konzern wegen verspäteter Auftragseingänge etwas pessimistischer für das laufende Jahr geworden. - Bild: Nordex

Nordex rechnet nun mit einem Umsatz von 3,35 Milliarden Euro und einer EBITDA-Marge von rund 8,3 Prozent. Zuvor hatte der Konzern Erlöse von 3,35 Milliarden Euro bis 3,45 Milliarden Euro und eine Gewinnspanne von 8,3 Prozent bis 8,7 Prozent in Aussicht gestellt.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg in der Zeit von Januar bis September um 47,7 Prozent auf 203,9 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 31 Prozent auf 2,34 Milliarden Euro zu. Die EBITDA-Marge betrug damit 8,7 Prozent. Gründe für die positive Entwicklung waren laut Nordex eine gesteigerte Produktivität und eine bessere Projektabwicklung. Der Konzerngewinn verbesserte sich um 41,9 Prozent auf 64,4 Millionen Euro.

Seit dem zweiten Quartal fließen auch die Ergebnisse von Acciona Windpower (AWP) in den Konzernabschluss ein. In den ersten neun Monaten trug AWP knapp ein Viertel zum Auftragseingang bei. Insgesamt verzeichnete Nordex ein Neukundengeschäft von 2,17 Milliarden Euro.

Nordex hatte die Windturbinensparte des spanischen Infrastrukturkonzerns Acciona im April übernommen. Der Konzern erhofft sich vor allem neue Wachstumschancen in Schwellenländern. Zudem will Nordex durch Skaleneffekte seine Kosten senken.