Nordex Windrad

Nordex steht kurz davor den Zuschlag zu erhalten, Turbinen für einen Windpark in Chile zu liefern. - Bild: Nordex

In der jüngsten Ausschreibungsrunde am chilenischen Energiemarkt hat Acciona Energia, ein enger Partner von Nordex, den Zuschlag für die Einspeisung von rund 500 GWh Strom pro Jahr erhalten. In diesem Zusammenhang soll ein 183-Megawatt-Windpark entstehen. Die Nordex-Gruppe gilt dabei als bevorzugter Turbinenlieferanten.

Der Windpark soll in der Region La Araucania gebaut werden und spätestens zum Jahresbeginn 2022 grünen Strom ins chilenische Netz einspeisen. Weitere Details über den Baustart und das Projekt sind abhängig vom Ausgang der derzeit laufenden Verhandlungen.

Wie Nordex mitteilte, gilt Chile derzeit als der am stärksten wachsende Windmarkt Lateinamerikas. Bis 2025 rechnet die Branche mit einem jährlichen Zubau von durchschnittlich rund 350 MW.

In der jüngsten Ausschreibungsrunde wurden insgesamt 12.430 GWh Strom für den Zeitraum von 2022 bis 2042 vergeben. Diese Energiemenge wird etwa 30 Prozent der für 2021 erwarteten Stromnachfrage in Chile decken.

Die Nordex-Gruppe

Die Gruppe hat mehr als 20 GW Windenergieleistung in über 25 Märkten installiert. Nordex und Acciona Windpower erzielten im Jahr 2015 einen kombinierten Umsatz von 3,4 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 5.000 Mitarbeiter.

Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA und in Kürze auch in Indien. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 1,5- bis 3,6-MW-Klasse, die auf Marktanforderungen in entwickelten Märkten und Schwellenländern spezifiziert sind.