Die Nachfrage nach Windrädern von Nordex steigt und das Unternehmen blickt zuversichtlich nach

Die Nachfrage nach Windrädern von Nordex steigt und das Unternehmen blickt zuversichtlich nach vorn. - Bild: Nordex

Der Windturbinenhersteller Nordex hat im vergangenen Jahr von einer starken Nachfrage nach Windrädern profitiert und blickt zuversichtlich nach vorn. Im laufenden Jahr will man die Erlöse weiter steigern und profitabler werden.

Für 2015 strebt das Unternehmen einen Umsatz von 1,9 bis 2,1 Milliarden Euro an. Damit könnte Nordex sein mittelfristiges Umsatzziel wesentlich früher als geplant erreichen: Bisher wollte das Unternehmen die Marke von 2 Milliarden Euro bis zum Jahr 2017 erreichen.

Das Umsatzwachstum für das laufende Jahr sei “weitgehend gesichert”, da die Aufträge für die geplanten Projekte zum großen Teil bereits eingegangen seien, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die operative Marge soll sich 2015 auf 5 bis 6 Prozent verbessern.

Über Eckdaten des Geschäftsverlaufs im vergangenen Jahr hatte Nordex bereits Ende Februar berichtet. Den Umsatz steigerte das Unternehmen um 21 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro. Dabei profitierte Nordex von einer guten Entwicklung in Europa und Afrika. Besonders stark legte der Umsatz in Amerika zu. Auch der Auftragseingang verbesserte sich deutlich: Das Unternehmen nahm im vergangenen Jahr Bestellungen im Wert von 1,75 Milliarden Euro entgegen – das waren knapp 17 Prozent mehr als im Vorjahr.

Operativ verdiente Nordex im vergangenen Jahr deutlich mehr als im Vorjahr: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 76 Prozent auf 78 Millionen Euro. Das Unternehmen führte die Verbesserung unter anderem auf einen profitableren Produktmix und Sparmaßnahmen zurück. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 3 Prozent im Vorjahr auf 4,5 Prozent. Nordex-Chef Jürgen Zeschky will bis 2017 eine operative Marge von 7 bis 8 Prozent erreichen.

Auch den Nettogewinn steigerte das Unternehmen deutlich: Unter dem Strich verdiente Nordex im vergangenen Jahr 39 Millionen Euro, nach 10,24 Millionen Euro im Vorjahr. Grund dafür waren zum Teil günstigere Finanzierungskonditionen.

Dow Jones Newswire/Andrea Hecht