Maria-Feld Wintershall

Maria-Feld: Die aus dem Feld gewinnbaren Reserven werden auf etwa 180 Millionen Barrel Öläquivalent geschätzt, das meiste davon ist Erdöl. Der Produktionsbeginn von Maria ist für 2018 vorgesehen. - Bild: Wintershall

Bereits im Frühjahr reichte der Erdöl- und Erdgasproduzent den Plan für das Maria-Feld beim norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie ein.

"Mit Maria investieren wir in eine unserer wichtigen Schwerpunktregionen", sagte Hugo Dijkgraaf, Wintershall-Projektleiter Maria. Die Investitionen in die Entwicklung des Feldes belaufen sich auf insgesamt rund 15,3 Milliarden norwegische Kronen (umgerechnet rund 1,65 Milliarden Euro), inklusive der in der Entwicklungsphase geplanten Bohrungen. Die aus dem Feld gewinnbaren Reserven werden auf etwa 180 Millionen Barrel Öläquivalent geschätzt, das meiste davon ist Erdöl. Der Produktionsbeginn von Maria ist für 2018 vorgesehen.

Wintershall Norge hält als Betriebsführer eine Beteiligung von 50 Prozent, die Partner Petoro und Centrica Resources 30 beziehungsweise 20 Prozent. Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Behörden und mit Abschluss der Transaktion Ende 2015 will Wintershall 15 Prozent des Maria-Projekts an Tellus Petroleum veräußern.

Für Norwegen sind die Investitionen eine äußerst willkommene Finanzspritze für den angeschlagenen Ölfeld-Service-Sektor. "Die Entwicklung des Feldes Maria bedeutet Arbeit für viele Zulieferer mit Überschusskapazität", sagte der norwegische Erdöl- und Energieminister Tord Lien.