Achsköpfe von Scheibenbremsen im Werk von SAF Holland in Bessenbach: Bislang macht sich die

Achsköpfe von Scheibenbremsen im Werk von SAF Holland in Bessenbach: Bislang macht sich die schwächere Konjunktur nicht negativ auf den Nutzfahrzeugmärkten bemerkbar, das deuten zumindest die aktuellen Zahlen von SAF Holland an (Bild: SAF Holland).

LUXEMBURG (Dow Jones/ks)–Der Umsatz habe im dritten Quartal um 21,8% auf rund 209 Mio Euro zugelegt, nach einem Plus von 45% in den ersten sechs Monaten, teilte das Unternehmen mit. Das bereinigte EBIT kletterte um 30,8% auf 14,9 Mio Euro, nachdem es sich im Halbjahr noch verdoppelt hatte.

Damit bestätigen sich die Befürchtungen nicht, dass sich die schwächere Konjunktur negativ auf den Nutzfahrzeugmärkten bemerkbar macht, in denen die SAF-Holland SA tätig ist. Für die bereinigte EBIT-Marge berichtete der Konzern einen Anstieg auf 7,1% (Vorjahr: 6,6%). Alle drei Sparten hätten zu der positiven Geschäftsentwicklung beigetragen.

Angesichts der Zuwachsraten bestätigte der im SDAX gelistete Konzern seine Erwartung, 2011 ein Umsatzplus von bis zu 25% zu erreichen. Das Ergebnis soll sich ebenfalls deutlich verbessern. Ausgehend von einem veränderten Produkt- und Kundenmix sowie den angestiegenen Materialpreisen wird der Anstieg der Ergebnismarge jedoch nicht mit dem Umsatzwachstum Schritt halten, bekräftigte SAF frühere Aussagen.