Oerlikon Firmenzentrale

Oerlikon verstärkt seine Präsenz in den USA. - Bild: Oerlikon

Das Unternehmen erklärte via Pressemitteilung: Das Invest sei für Oerlikon ein wichtiger Schritt hin zum führenden Anbieter für Oberflächenlösungen und moderne Werkstoffe. Es solle dazu beitragen, die Industrialsierung der additiven Fertigung voranzutreiben. Das Werk wird voraussichtlich Ende 2017 in Betrieb genommen. Dr. Roland Fischer, CEO des Oerlikon Konzerns: "Wir möchten in der Industrialisierung der additiven Fertigung eine führende Position einnehmen. Wir sind überzeugt davon, dass das neue Werk zur Erreichung dieses Ziels beitragen wird."

Das neue Werk erlaube es Oerlikon, die steigende Nachfrage nach modernen und neuen Werkstoffen für Industrieanwendungen besser bedienen zu können. Das Unternehmen rechnet damit, dass die Nachfrage nach modernen Werkstoffen für die additive Fertigung von Industriebauteilen in den kommenden Jahren erheblich zunehmen wird.

Am neuen Standort werden künftig Werkstoffe wie Titan für die additive Fertigung sowie hochwertige Pulver für thermisches Spritzen hergestellt. Oerlikon rüstet die Fabrik zudem mit Technologien für Inertgasverdüsung (VIGA) aus, inklusive einer Anlage für Vakuuminduktionsschmelzen. VIGA-Systeme gehören laut dem Unternehmen zu den vielseitigsten Verfahren, um verschiedenste Metallelemente und Legierungen zu Spezialpulvern zu verarbeiten. Das Werk umfasst auch ein modernes Forschungslabor für die Weiterentwicklung von Titan- und anderen Legierungen sowie für gemeinsame Entwicklungsprojekte mit Kunden. Zudem soll es möglich sein, kundenspezifische Pulver in kleinen Mengen herzustellen.

Standort liegt im "High-Tech-Corridor"

In einer ersten Phase wird Oerlikon voraussichtlich rund 50 Millionen Dollar in das Werk stecken. Es besteht die Möglichkeit, den Standort zu erweitern, wenn die Nachfrage steigen sollte.

Das Werk ergänzt die bestehende Fabrik von Oerlikon Metco in Troy, Michigan, welche auch Werkstoffe für Oberflächenlösungen herstellt. Anfangs werden 70 Mitarbeiter am Standort Plymouth Township Arbeit finden. Die Stadt liegt in einem "High-Tech-Corridor", in dem zahlreiche Unternehmen im Bereich der Industrieforschung ansässig sind.

Das sagen Unternehmen und Verbände zur Wahl von Donald Trump

  • VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann: "Natürlich respektieren wir dieses demokratische Wahlergebnis. Donald Trump würde aber, falls er seine angekündigten Maßnahmen als Präsident tatsächlich umsetzt, vor allem seinem eigenen Land schaden. Falls die größte Wirtschaftsmacht der Welt einen protektionistischen Kurs fährt, wird das rund um den Globus zu spüren sein. Wir können nur hoffen, dass er seinen Worten keine entsprechenden Taten folgen lässt.“ - Bild: VDMA

    VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann: "Natürlich respektieren wir dieses demokratische Wahlergebnis. Donald Trump würde aber, falls er seine angekündigten Maßnahmen als Präsident tatsächlich umsetzt, vor allem seinem eigenen Land schaden. Falls die größte Wirtschaftsmacht der Welt einen protektionistischen Kurs fährt, wird das rund um den Globus zu spüren sein. Wir können nur hoffen, dass er seinen Worten keine entsprechenden Taten folgen lässt.“ - Bild: VDMA

  • BDI-Präsident Ulrich Grillo: "Die Verunsicherung in der Wirtschaft ist riesengroß. Donald Trump ist gut beraten, die US-Wirtschaft nicht von der Welt abzuschotten. Sonst wird die Unklarheit über den künftigen Kurs zu erheblichen negativen Effekten für die Weltwirtschaft führen." - Bild: BDI

    BDI-Präsident Ulrich Grillo: "Die Verunsicherung in der Wirtschaft ist riesengroß. Donald Trump ist gut beraten, die US-Wirtschaft nicht von der Welt abzuschotten. Sonst wird die Unklarheit über den künftigen Kurs zu erheblichen negativen Effekten für die Weltwirtschaft führen." - Bild: BDI

  • Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. "Die Wahl Trumps zum US-Präsidenten ist für die meisten westlichen Länder ein Schock. Trump steht für Positionen, die die meisten Menschen in der EU am rechten Rand des politischen Spektrums verorten. Trump steht für einen Kulturschock." - Bild: Commerzbank

    Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. "Die Wahl Trumps zum US-Präsidenten ist für die meisten westlichen Länder ein Schock. Trump steht für Positionen, die die meisten Menschen in der EU am rechten Rand des politischen Spektrums verorten. Trump steht für einen Kulturschock." - Bild: Commerzbank

  • Institut der Deutschen Wirtschaft Köln: "Trumps Wahlsieg ist ein Warnsignal – ein Warnsignal für einen Wandel der Werte und Ideale, ein Warnsignal für die Verbreitung von Antiglobalisierungstendenzen, ein Warnsignal dafür, dass neue unkonventionelle Ideen gesucht werden. Die Zitterpartie ist nicht zu Ende – sie fängt erst an." - Bild: IW Köln

    Institut der Deutschen Wirtschaft Köln: "Trumps Wahlsieg ist ein Warnsignal – ein Warnsignal für einen Wandel der Werte und Ideale, ein Warnsignal für die Verbreitung von Antiglobalisierungstendenzen, ein Warnsignal dafür, dass neue unkonventionelle Ideen gesucht werden. Die Zitterpartie ist nicht zu Ende – sie fängt erst an." - Bild: IW Köln

  • Trumpf: "Der Ausgang der Präsidentschaftswahl ist auch für uns überraschend. Mögliche Folgen für die Ausgestaltung der Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland und Europa lassen sich zumindest noch nicht seriös absehen. Auch für unser Geschäft in den USA erwarten wir zum jetzigen Zeitpunkt keine benennbaren negativen Auswirkungen", so Unternehmenssprecher Dr. Andreas Möller. - Bild: Trumpf

    Trumpf: "Der Ausgang der Präsidentschaftswahl ist auch für uns überraschend. Mögliche Folgen für die Ausgestaltung der Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland und Europa lassen sich zumindest noch nicht seriös absehen. Auch für unser Geschäft in den USA erwarten wir zum jetzigen Zeitpunkt keine benennbaren negativen Auswirkungen", so Unternehmenssprecher Dr. Andreas Möller. - Bild: Trumpf

  • Berenberg-Chefvolkswirt Holger Schmieding: "Trumps erratisches Verhalten vor und während des Wahlkampfes weckt ernste Sorgen, dass er die US-Außenpolitik durcheinander bringen könnte, die Nato schwächen und China als Währungsmanipulator brandmarken könnte, was in einen Handelskrieg münden könnte." - Bild: Berenberg

    Berenberg-Chefvolkswirt Holger Schmieding: "Trumps erratisches Verhalten vor und während des Wahlkampfes weckt ernste Sorgen, dass er die US-Außenpolitik durcheinander bringen könnte, die Nato schwächen und China als Währungsmanipulator brandmarken könnte, was in einen Handelskrieg münden könnte." - Bild: Berenberg

  • Ifo-Präsident Clemens Fuest: "Wenn Trump die Handelsschranken durchsetzen könnte, die er angekündigt hat, wäre der Schaden groß. In Deutschland hängen 1,5 Millionen Arbeitsplätze vom US-Geschäft ab, die USA sind der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Trump kann die Handelspolitik aber nicht alleine bestimmen. Er braucht den US-Kongress dazu. Trump wird bestehende Abkommen kaum kippen können, aber der Abschluss neuer Abkommen wie TTIP wird deutlich schwieriger. Europa sollte trotzdem versuchen, TTIP einem erfolgreichen Abschluss zu führen.“ - Bild: IFO

    Ifo-Präsident Clemens Fuest: "Wenn Trump die Handelsschranken durchsetzen könnte, die er angekündigt hat, wäre der Schaden groß. In Deutschland hängen 1,5 Millionen Arbeitsplätze vom US-Geschäft ab, die USA sind der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Trump kann die Handelspolitik aber nicht alleine bestimmen. Er braucht den US-Kongress dazu. Trump wird bestehende Abkommen kaum kippen können, aber der Abschluss neuer Abkommen wie TTIP wird deutlich schwieriger. Europa sollte trotzdem versuchen, TTIP einem erfolgreichen Abschluss zu führen.“ - Bild: IFO

  • Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI): "Die Verunsicherung, wohin die USA nun steuern ist groß. Wir hoffen, dass Donald Trump trotz nationalistischer und protektionistischer Positionen im Wahlkampf als Präsident der Vereinigten Staaten an die engen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und den USA anknüpfen wird. Wir brauchen eine stabile transatlantische Zusammenarbeit bei weltweit wichtigen Zukunftsfragen – zum Beispiel bei der Handels-, Klima- und Wirtschaftspolitik." - Bild: VCI

    Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI): "Die Verunsicherung, wohin die USA nun steuern ist groß. Wir hoffen, dass Donald Trump trotz nationalistischer und protektionistischer Positionen im Wahlkampf als Präsident der Vereinigten Staaten an die engen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und den USA anknüpfen wird. Wir brauchen eine stabile transatlantische Zusammenarbeit bei weltweit wichtigen Zukunftsfragen – zum Beispiel bei der Handels-, Klima- und Wirtschaftspolitik." - Bild: VCI

  • Stefan Kreuzkamp, Chief Investment Officer der Deutschen Bank: "Der Sieg von Donald Trump hat die Märkte sicherlich auf dem falschen Fuß erwischt, wie auch die ersten Marktreaktionen zeigen. Die Unberechenbarkeit Trumps und seine politische Unerfahrenheit sind Grund genug, die kommenden Monate etwas vorsichtiger anzugehen. Würde er nur die Hälfte seiner markigen Versprechungen aus dem Wahlkampf einlösen, dürfte dies bereits für viel Unruhe sorgen. Unsere Hoffnungen beruhen auf dem Pragmatismus, der Adaptionsfähigkeit und der insgesamt geringen politischen Festlegung Trumps." - Bild: Deutsche Bank

    Stefan Kreuzkamp, Chief Investment Officer der Deutschen Bank: "Der Sieg von Donald Trump hat die Märkte sicherlich auf dem falschen Fuß erwischt, wie auch die ersten Marktreaktionen zeigen. Die Unberechenbarkeit Trumps und seine politische Unerfahrenheit sind Grund genug, die kommenden Monate etwas vorsichtiger anzugehen. Würde er nur die Hälfte seiner markigen Versprechungen aus dem Wahlkampf einlösen, dürfte dies bereits für viel Unruhe sorgen. Unsere Hoffnungen beruhen auf dem Pragmatismus, der Adaptionsfähigkeit und der insgesamt geringen politischen Festlegung Trumps." - Bild: Deutsche Bank

  • Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK): "Wut schlägt Vernunft. Das ist die politische Botschaft des Sieges von Donald Trump über Hillary Clinton."  Die ökonomische Botschaft sei, "dass die Wirtschaftspolitik des vergangenen Jahrzehnts, die durch ein teilweise blindes Vertrauen in unregulierte Marktprozesse gekennzeichnet war, ihre Glaubwürdigkeit bei der Mehrheit der Bevölkerung verloren hat", sagte er der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. - Bild: Youtube

    Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK): "Wut schlägt Vernunft. Das ist die politische Botschaft des Sieges von Donald Trump über Hillary Clinton." Die ökonomische Botschaft sei, "dass die Wirtschaftspolitik des vergangenen Jahrzehnts, die durch ein teilweise blindes Vertrauen in unregulierte Marktprozesse gekennzeichnet war, ihre Glaubwürdigkeit bei der Mehrheit der Bevölkerung verloren hat", sagte er der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. - Bild: Youtube

  • Dr. Franz Kleiner, Mitglied des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG, verantwortlich für die Region Nordamerika: "Die Vereinigten Staaten haben eine lange demokratische Tradition. Es ist eine souveräne Entscheidung des amerikanischen Volks, wer in den nächsten vier Jahren im Weißen Haus regieren soll. Wir würden es begrüßen, wenn der künftige Präsident die bewährte politische und wirtschaftliche Partnerschaft fortführt, die die USA und Deutschland seit gut 70 Jahren verbindet. Es gibt vielfältige Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt – ob im In- oder Ausland. Sie werden einfacher zu bewältigen sein, wenn wir die gleichen Interessen verfolgen und an einem Strang ziehen."

    Dr. Franz Kleiner, Mitglied des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG, verantwortlich für die Region Nordamerika: "Die Vereinigten Staaten haben eine lange demokratische Tradition. Es ist eine souveräne Entscheidung des amerikanischen Volks, wer in den nächsten vier Jahren im Weißen Haus regieren soll. Wir würden es begrüßen, wenn der künftige Präsident die bewährte politische und wirtschaftliche Partnerschaft fortführt, die die USA und Deutschland seit gut 70 Jahren verbindet. Es gibt vielfältige Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt – ob im In- oder Ausland. Sie werden einfacher zu bewältigen sein, wenn wir die gleichen Interessen verfolgen und an einem Strang ziehen."

  • Matthias Wahl, Präsident des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW): "Nach seinem Wahlsieg muss Donald Trump Farbe bekennen. Die Digitale Wirtschaft in Deutschland und der gesamten EU erwartet verlässliche Rahmenbedingungen für die bewährte transatlantische Zusammenarbeit. Bestehende Freihandelsbeziehungen dürfen von der neuen US-Regierung unter keinen Umständen in Frage gestellt werden – dies wäre Gift für die Weltwirtschaft." - Bild: BVDW

    Matthias Wahl, Präsident des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW): "Nach seinem Wahlsieg muss Donald Trump Farbe bekennen. Die Digitale Wirtschaft in Deutschland und der gesamten EU erwartet verlässliche Rahmenbedingungen für die bewährte transatlantische Zusammenarbeit. Bestehende Freihandelsbeziehungen dürfen von der neuen US-Regierung unter keinen Umständen in Frage gestellt werden – dies wäre Gift für die Weltwirtschaft." - Bild: BVDW

  • Merck: " Wir sehen nach der Präsidentenwahl derzeit keine relevanten Veränderungen für unser Geschäft in und mit Nordamerika", sagte ein Sprecher des Unternehmens Dow Jones Newswires. "Wir erzielen in Nordamerika rund ein Viertel unseres Umsatzes und haben dort auch fast ein Fünftel unserer rund 50.000 Mitarbeiter." - Bild: Merck

    Merck: " Wir sehen nach der Präsidentenwahl derzeit keine relevanten Veränderungen für unser Geschäft in und mit Nordamerika", sagte ein Sprecher des Unternehmens Dow Jones Newswires. "Wir erzielen in Nordamerika rund ein Viertel unseres Umsatzes und haben dort auch fast ein Fünftel unserer rund 50.000 Mitarbeiter." - Bild: Merck

  • Volkswagen teilte folgendes mit: "Der Volkswagen Konzern verfolgt ein grundsätzliches Neutralitätsgebot. Entsprechend möchten wir von einer Kommentierung des Wahlergebnisses absehen. Wir sind fest davon überzeugt, auch mit der neuen Administration zu einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit zu finden." - Bild: Pixabay

    Volkswagen teilte folgendes mit: "Der Volkswagen Konzern verfolgt ein grundsätzliches Neutralitätsgebot. Entsprechend möchten wir von einer Kommentierung des Wahlergebnisses absehen. Wir sind fest davon überzeugt, auch mit der neuen Administration zu einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit zu finden." - Bild: Pixabay

  • DIW-Präsident Marcel Fratzscher: "Ich erwarte eigentlich keine großen negativen Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft. Trump wird seine Wahlversprechen, aus der Welthandelsorganisation auszutreten, Freihandel mit Europa zu beenden, nicht umsetzen können." - Bild: DIW

    DIW-Präsident Marcel Fratzscher: "Ich erwarte eigentlich keine großen negativen Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft. Trump wird seine Wahlversprechen, aus der Welthandelsorganisation auszutreten, Freihandel mit Europa zu beenden, nicht umsetzen können." - Bild: DIW

  • Bei Osram bleibt man gelassen. Vorstandschef Olaf Berlien: "Wir erwarten keine Auswirkungen auf unser Geschäft. Wir produzieren in den USA für den lokalen Markt." - Bild: Osram

    Bei Osram bleibt man gelassen. Vorstandschef Olaf Berlien: "Wir erwarten keine Auswirkungen auf unser Geschäft. Wir produzieren in den USA für den lokalen Markt." - Bild: Osram

  • Dennis Snower, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW): "In Zeiten wachsender globaler Unsicherheit ist Trumps Wahlsieg ein weiterer, großer destabilisierender Faktor", sagte er Dow Jones Newswires. Viele Wahlkampfaussagen Trumps seien "Kampfansagen an Grundprinzipien der globalen Ordnung, den Freihandel und die offene Gesellschaft" gewesen. Die spannende Frage werde nun sein, wie viele dieser Aussagen er in praktische Politik umsetzen wolle und könne.  - Bild: IfW

    Dennis Snower, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW): "In Zeiten wachsender globaler Unsicherheit ist Trumps Wahlsieg ein weiterer, großer destabilisierender Faktor", sagte er Dow Jones Newswires. Viele Wahlkampfaussagen Trumps seien "Kampfansagen an Grundprinzipien der globalen Ordnung, den Freihandel und die offene Gesellschaft" gewesen. Die spannende Frage werde nun sein, wie viele dieser Aussagen er in praktische Politik umsetzen wolle und könne. - Bild: IfW

  • Werner Baumann, Chef des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer: "Nach einem intensiven Wahlkampf warten auf den neuen US-Präsidenten wichtige Herausforderungen", erklärte er Dow Jones Newswires. Zum Beispiel komme es jetzt darauf an, die Partnerschaft zwischen den USA und der EU weiter zu stärken. Der Ausbau der Handelsbeziehungen sei für den Wohlstand auf beiden Seiten des Atlantiks von entscheidender Bedeutung. "Ein weiterer Schwerpunkt sollte sein, das Gesundheitssystem in den USA so weiterzuentwickeln, dass mehr Patienten Zugang zu neuen und innovativen Therapien erhalten", sagte Baumann weiter. - Bild: Bayer

    Werner Baumann, Chef des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer: "Nach einem intensiven Wahlkampf warten auf den neuen US-Präsidenten wichtige Herausforderungen", erklärte er Dow Jones Newswires. Zum Beispiel komme es jetzt darauf an, die Partnerschaft zwischen den USA und der EU weiter zu stärken. Der Ausbau der Handelsbeziehungen sei für den Wohlstand auf beiden Seiten des Atlantiks von entscheidender Bedeutung. "Ein weiterer Schwerpunkt sollte sein, das Gesundheitssystem in den USA so weiterzuentwickeln, dass mehr Patienten Zugang zu neuen und innovativen Therapien erhalten", sagte Baumann weiter. - Bild: Bayer

  • Unicredit-Volkswirt Harm Bandholz: "Die Zölle, die Trump vorschlägt, und die geplante Abschiebung illegaler Einwanderer werden die US-Wirtschaft höchstwahrscheinlich über kurz oder lang in eine Rezession treiben. Doch zuvor könnten seine vorgeschlagenen Steuersenkungen das kurzfristige Wachstum tatsächlich um 0,50 bis 0,75 Prozentpunkte ankurbeln." - Bild: Unicredit

    Unicredit-Volkswirt Harm Bandholz: "Die Zölle, die Trump vorschlägt, und die geplante Abschiebung illegaler Einwanderer werden die US-Wirtschaft höchstwahrscheinlich über kurz oder lang in eine Rezession treiben. Doch zuvor könnten seine vorgeschlagenen Steuersenkungen das kurzfristige Wachstum tatsächlich um 0,50 bis 0,75 Prozentpunkte ankurbeln." - Bild: Unicredit

  • Die Nord LB zur Wahl von Trump: "Der Triumph von Trump führt an den internationalen Finanzmärkten schon zu einem zweiten „Brexit-Moment“ im Jahr 2016. Die Finanzmärkte werden sich auf die neue Nachrichtenlage einstellen und insbesondere neue Gleichgewichtspreise für Finanzaktiva suchen müssen. Dieses durch eine größere Verunsicherung geprägte Umfeld spricht zunächst für eine erhöhte Volatilität. Die Finanzmärkte sind nervös." - Bild: Nord LB

    Die Nord LB zur Wahl von Trump: "Der Triumph von Trump führt an den internationalen Finanzmärkten schon zu einem zweiten „Brexit-Moment“ im Jahr 2016. Die Finanzmärkte werden sich auf die neue Nachrichtenlage einstellen und insbesondere neue Gleichgewichtspreise für Finanzaktiva suchen müssen. Dieses durch eine größere Verunsicherung geprägte Umfeld spricht zunächst für eine erhöhte Volatilität. Die Finanzmärkte sind nervös." - Bild: Nord LB

  • Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA): "Was die Wahl von Donald Trump für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in den USA konkret bedeutet, ist heute noch nicht vollständig erkennbar. Als Präsident der größten Volkswirtschaft trägt er große Verantwortung für sein Land, aber auch für die Weltkonjunktur und die internationalen Beziehungen. Es ist zu hoffen, dass viele seiner Ankündigungen dem Wahlkampf geschuldet waren und dass sein Regierungshandeln selbst durch einen moderateren Kurs geprägt sein wird." - Bild: VDA

    Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA): "Was die Wahl von Donald Trump für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in den USA konkret bedeutet, ist heute noch nicht vollständig erkennbar. Als Präsident der größten Volkswirtschaft trägt er große Verantwortung für sein Land, aber auch für die Weltkonjunktur und die internationalen Beziehungen. Es ist zu hoffen, dass viele seiner Ankündigungen dem Wahlkampf geschuldet waren und dass sein Regierungshandeln selbst durch einen moderateren Kurs geprägt sein wird." - Bild: VDA

  • AmCham Germany-Präsident Bernhard Matte: "Auf Präsident Trump wartet die Aufgabe, die gespaltene amerikanische Gesellschaft zu vereinen und das Land mit einer weltoffenen Perspektive zu stärken. Die USA brauchen ein umsetzbares und zukunftsfähiges Wirtschaftsprogramm, das Investitionen in Bildung, Ausbildung und Infrastruktur fördert und den fairen und freien Handel ermöglicht. Protektionistische Maßnahmen sind in einer komplexen und globalisierten Welt keine Lösung. Die US-Wirtschaft hat seit Jahrzehnten von internationalem Handel und einem offenen Investitionsklima profitiert. Der Wohlstand Europas und der Vereinigten Staaten beruht ganz wesentlich auf der Offenheit unserer Volkswirtschaften.“" - Bild: AmCham

    AmCham Germany-Präsident Bernhard Matte: "Auf Präsident Trump wartet die Aufgabe, die gespaltene amerikanische Gesellschaft zu vereinen und das Land mit einer weltoffenen Perspektive zu stärken. Die USA brauchen ein umsetzbares und zukunftsfähiges Wirtschaftsprogramm, das Investitionen in Bildung, Ausbildung und Infrastruktur fördert und den fairen und freien Handel ermöglicht. Protektionistische Maßnahmen sind in einer komplexen und globalisierten Welt keine Lösung. Die US-Wirtschaft hat seit Jahrzehnten von internationalem Handel und einem offenen Investitionsklima profitiert. Der Wohlstand Europas und der Vereinigten Staaten beruht ganz wesentlich auf der Offenheit unserer Volkswirtschaften.“" - Bild: AmCham

  • Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder: "Der Grundsatz des Respekts gerade gegenüber demokratischen Entscheidungen gilt auch mit Blick auf die aus deutscher Perspektive erstaunlichen Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen in den USA. Sie sind ein Signal, die digitale Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen und die Inklusion weltweit zu stärken, und eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern." - Bild: Bitkom

    Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder: "Der Grundsatz des Respekts gerade gegenüber demokratischen Entscheidungen gilt auch mit Blick auf die aus deutscher Perspektive erstaunlichen Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen in den USA. Sie sind ein Signal, die digitale Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen und die Inklusion weltweit zu stärken, und eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern." - Bild: Bitkom

  • Ulrich W. Kreher, Geschäftsführer der Elektror Gruppe: "Wirtschaftlich gesehen, gehe ich nicht davon aus, dass sich das Wahlergebnis negativ auf die Handelsbeziehungen auswirken wird, auch wenn Trump sehr proamerikanisch denkt. Er kann sich nicht von der Welt abkoppeln. Gesellschaftlich gesehen, wird es sicherlich problematisch. Er spaltet eher die Nation als sie zusammenzuführen."

    Ulrich W. Kreher, Geschäftsführer der Elektror Gruppe: "Wirtschaftlich gesehen, gehe ich nicht davon aus, dass sich das Wahlergebnis negativ auf die Handelsbeziehungen auswirken wird, auch wenn Trump sehr proamerikanisch denkt. Er kann sich nicht von der Welt abkoppeln. Gesellschaftlich gesehen, wird es sicherlich problematisch. Er spaltet eher die Nation als sie zusammenzuführen."

  • Prof. Achim Wambach, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW): "Mit Donald Trump ist eine Person zum US-amerikanischen Präsidenten gewählt worden, die außerhalb des politischen Establishments steht.
Seine wirtschaftlichen Pläne für die USA folgen keiner klaren Linie und sind unausgegoren. Einerseits will Donald Trump die Wirtschaft durch den Ausbau der Infrastruktur und die Senkung der Steuern für Unternehmen und Hochverdiener stützen und das Wachstum ankurbeln. Andererseits dürften der daraus resultierende weitere Anstieg der bereits sehr hohen Staatsverschuldung sowie seine Pläne zur Beschränkung des internationalen Handels und der Migration zu einem wirtschaftlichen Rückgang führen. Die Finanzmärkte haben sehr negativ auf das Wahlergebnis reagiert.
Mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten zieht Ungewissheit in die amerikanische Politik ein." - Bild: ZEW

    Prof. Achim Wambach, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW): "Mit Donald Trump ist eine Person zum US-amerikanischen Präsidenten gewählt worden, die außerhalb des politischen Establishments steht. Seine wirtschaftlichen Pläne für die USA folgen keiner klaren Linie und sind unausgegoren. Einerseits will Donald Trump die Wirtschaft durch den Ausbau der Infrastruktur und die Senkung der Steuern für Unternehmen und Hochverdiener stützen und das Wachstum ankurbeln. Andererseits dürften der daraus resultierende weitere Anstieg der bereits sehr hohen Staatsverschuldung sowie seine Pläne zur Beschränkung des internationalen Handels und der Migration zu einem wirtschaftlichen Rückgang führen. Die Finanzmärkte haben sehr negativ auf das Wahlergebnis reagiert. Mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten zieht Ungewissheit in die amerikanische Politik ein." - Bild: ZEW

  • Yashar N. Azad, Siemens-Pressesprecher Wirtschafts- und Finanzthemen: "Wir gratulieren dem designierten Präsidenten Donald Trump. Wir sind sicher, dass es viele Bereiche gibt in denen wir mit der neuen US-Administration konstruktiv zusammenarbeiten werden." - Bild: Siemens

    Yashar N. Azad, Siemens-Pressesprecher Wirtschafts- und Finanzthemen: "Wir gratulieren dem designierten Präsidenten Donald Trump. Wir sind sicher, dass es viele Bereiche gibt in denen wir mit der neuen US-Administration konstruktiv zusammenarbeiten werden." - Bild: Siemens

  • Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: "Nach einem sehr emotionalen US-Wahlkampf setzt die vbw auf den amerikanischen Pragmatismus und damit auf die Fortsetzung der gewachsenen transatlantischen Partnerschaft zwischen den USA und Europa, Deutschland und Bayern. 
Auf Basis der gemeinsamen freiheitlich-demokratischen Fundamente brauchen wir einen engen politischen und wirtschaftlichen Schulterschluss und ein klares Bekenntnis zu offenem Welthandel und gegen Protektionismus. Wir setzen darauf, dass die künftige US-Administration jetzt zügig die Linien für eine verlässliche Außen- und Freihandelspolitik aufzeigt. 
Die USA sind der wichtigste Handelspartner der exportorientierten bayerischen Wirtschaft. 2015 lieferten bayerische Unternehmen Waren im Wert von fast 23 Milliarden Euro in die USA. Das waren fast 13 Prozent aller bayerischen Exporte." - Bild: IBV

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: "Nach einem sehr emotionalen US-Wahlkampf setzt die vbw auf den amerikanischen Pragmatismus und damit auf die Fortsetzung der gewachsenen transatlantischen Partnerschaft zwischen den USA und Europa, Deutschland und Bayern. Auf Basis der gemeinsamen freiheitlich-demokratischen Fundamente brauchen wir einen engen politischen und wirtschaftlichen Schulterschluss und ein klares Bekenntnis zu offenem Welthandel und gegen Protektionismus. Wir setzen darauf, dass die künftige US-Administration jetzt zügig die Linien für eine verlässliche Außen- und Freihandelspolitik aufzeigt. Die USA sind der wichtigste Handelspartner der exportorientierten bayerischen Wirtschaft. 2015 lieferten bayerische Unternehmen Waren im Wert von fast 23 Milliarden Euro in die USA. Das waren fast 13 Prozent aller bayerischen Exporte." - Bild: IBV

  • Der Continental-Konzern erklärte gegenüber "Produktion": Es ist zu früh dafür, die Auswirkungen dieses Wahlergebnisses zu beurteilen. Unmittelbare Veränderungen verspüren wir jedenfalls nicht. Grundsätzlich sind die USA und der Wirtschaftsraum NAFTA wichtige Produktions- und Absatzmärkte für Continental." - Bild: Continental

    Der Continental-Konzern erklärte gegenüber "Produktion": Es ist zu früh dafür, die Auswirkungen dieses Wahlergebnisses zu beurteilen. Unmittelbare Veränderungen verspüren wir jedenfalls nicht. Grundsätzlich sind die USA und der Wirtschaftsraum NAFTA wichtige Produktions- und Absatzmärkte für Continental." - Bild: Continental

  • Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken: "Das war so nicht zu erwarten und könnte das Geschäft mit den USA, das gerade an Schwung gewonnen hat, erheblich beeinträchtigen. Nach Annahmen des VDW-Prognosepartners Oxford Economics kostet ein Wahlsieg Trumps weltweit 0,5 Prozentpunkte Wachstum allein im kommenden Jahr, sollten seine Wahlkampfaussagen zur Wirtschaftspolitik weitgehend umgesetzt werden. Schlimmer noch träfe es die USA selbst, deren Bruttoinlandsprodukt sogar um 0,9 Prozentpunkte sinken soll." - Bild: VDW

    Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken: "Das war so nicht zu erwarten und könnte das Geschäft mit den USA, das gerade an Schwung gewonnen hat, erheblich beeinträchtigen. Nach Annahmen des VDW-Prognosepartners Oxford Economics kostet ein Wahlsieg Trumps weltweit 0,5 Prozentpunkte Wachstum allein im kommenden Jahr, sollten seine Wahlkampfaussagen zur Wirtschaftspolitik weitgehend umgesetzt werden. Schlimmer noch träfe es die USA selbst, deren Bruttoinlandsprodukt sogar um 0,9 Prozentpunkte sinken soll." - Bild: VDW

  • Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter J. Schmalz GmbH: "Den Ausgang der Wahl hatten wir so nicht erwartet und es bleibt nun abzuwarten, was sich in den kommenden Monaten tatsächlich ändern wird. Wir sind flexibel aufgestellt, um mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen umzugehen. Selbstverständlich beobachten wir die weiteren Entwicklungen in den USA mit großem Interesse, aber auch mit der notwendigen Besonnenheit." - Bild: Schmalz

    Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter J. Schmalz GmbH: "Den Ausgang der Wahl hatten wir so nicht erwartet und es bleibt nun abzuwarten, was sich in den kommenden Monaten tatsächlich ändern wird. Wir sind flexibel aufgestellt, um mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen umzugehen. Selbstverständlich beobachten wir die weiteren Entwicklungen in den USA mit großem Interesse, aber auch mit der notwendigen Besonnenheit." - Bild: Schmalz

  • Hans Beckhoff, Geschäftsführender Gesellschafter, Beckhoff: "Der neue Präsident Donald Trump stammt aus der Privatwirtschaft und es wird interessant sein zu sehen, welche markanten Punkte er setzen wird, um die amerikanische Wirtschaft wieder stärker wachsen zu lassen. Bei einem Erfolg ergeben sich, auf Grund der engen Verbundenheit vieler amerikanischer und deutscher Unternehmen, hieraus sicherlich interessante Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen." - Bild: Beckhoff

    Hans Beckhoff, Geschäftsführender Gesellschafter, Beckhoff: "Der neue Präsident Donald Trump stammt aus der Privatwirtschaft und es wird interessant sein zu sehen, welche markanten Punkte er setzen wird, um die amerikanische Wirtschaft wieder stärker wachsen zu lassen. Bei einem Erfolg ergeben sich, auf Grund der engen Verbundenheit vieler amerikanischer und deutscher Unternehmen, hieraus sicherlich interessante Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen." - Bild: Beckhoff

  • Aus dem Hause Dürr erreichte uns folgendes Statement: "Wir pflegen enge und über Jahrzehnte gewachsene Beziehungen zu unseren Kunden in den USA. Zudem arbeiten über 900 Menschen für Dürr in den USA. Auch das zeigt, dass das Land nicht nur ein wichtiger Markt für Dürr ist, sondern dass wir uns dort heimisch fühlen. Die Auswirkungen der US-Wahl auf die Weltwirtschaft sind noch unklar, aber zunächst wird die Unsicherheit zunehmen. Längerfristig wird es darauf ankommen, ob Donald Trump seine protektionistischen Ankündigungen aus dem Wahlkampf als US-Präsident tatsächlich umsetzt. Sollte das geschehen, hätte das negative Effekte für den Welthandel und die Weltwirtschaft." - Bild: Dürr

    Aus dem Hause Dürr erreichte uns folgendes Statement: "Wir pflegen enge und über Jahrzehnte gewachsene Beziehungen zu unseren Kunden in den USA. Zudem arbeiten über 900 Menschen für Dürr in den USA. Auch das zeigt, dass das Land nicht nur ein wichtiger Markt für Dürr ist, sondern dass wir uns dort heimisch fühlen. Die Auswirkungen der US-Wahl auf die Weltwirtschaft sind noch unklar, aber zunächst wird die Unsicherheit zunehmen. Längerfristig wird es darauf ankommen, ob Donald Trump seine protektionistischen Ankündigungen aus dem Wahlkampf als US-Präsident tatsächlich umsetzt. Sollte das geschehen, hätte das negative Effekte für den Welthandel und die Weltwirtschaft." - Bild: Dürr

  • BMW hat folgende Meinung zum Trump-Sieg: "Das amerikanische Volk hat seine Wahl getroffen. Wir respektieren das Primat des amerikanischen Wählers. Wenige Stunden nach der Stimmauszählung ist es zu früh für Interpretationen. Die BMW Group ist in den USA beheimatet. Das größte BMW Werk weltweit ist in Spartanburg, South Carolina. Wir schätzen die enge und gute Zusammenarbeit mit unseren US Partnern, das Vertrauen von unseren Kunden und die Loyalität unserer Mitarbeiter. Unser Commitment zu USA bleibt bestehen." - Bild: BMW

    BMW hat folgende Meinung zum Trump-Sieg: "Das amerikanische Volk hat seine Wahl getroffen. Wir respektieren das Primat des amerikanischen Wählers. Wenige Stunden nach der Stimmauszählung ist es zu früh für Interpretationen. Die BMW Group ist in den USA beheimatet. Das größte BMW Werk weltweit ist in Spartanburg, South Carolina. Wir schätzen die enge und gute Zusammenarbeit mit unseren US Partnern, das Vertrauen von unseren Kunden und die Loyalität unserer Mitarbeiter. Unser Commitment zu USA bleibt bestehen." - Bild: BMW

  • Sabine Herold, geschäftsführende Gesellschafterin bei Delo: "Die Amerikaner haben ihre Wahl getroffen und das auf demokratischen Weg. Angesichts der gemeinsamen deutsch-amerikanischen Interessen und der kulturellen Verbundenheit werden die guten Beziehungen zu den USA sicher auch unter Donald Trump weitergeführt. Dennoch fürchte ich, dass am Ende der TTIP-Verhandlungen kein Freihandelsabkommen steht, das diesen Namen verdient. Das ist schade für Deutschland und für die USA, denn es ist Freihandel und nicht Protektionismus, auf dem der Wohlstand einer Nation fußt." - Bild: Delo

    Sabine Herold, geschäftsführende Gesellschafterin bei Delo: "Die Amerikaner haben ihre Wahl getroffen und das auf demokratischen Weg. Angesichts der gemeinsamen deutsch-amerikanischen Interessen und der kulturellen Verbundenheit werden die guten Beziehungen zu den USA sicher auch unter Donald Trump weitergeführt. Dennoch fürchte ich, dass am Ende der TTIP-Verhandlungen kein Freihandelsabkommen steht, das diesen Namen verdient. Das ist schade für Deutschland und für die USA, denn es ist Freihandel und nicht Protektionismus, auf dem der Wohlstand einer Nation fußt." - Bild: Delo

  • Ludwig Beckers, Geschäftsführer ABS Safety: "Ich sehe die Wahl von Donald Trump skeptisch, weil ich ihn für einen unberechenbaren Charakter halte. Welche Politik er im Detail verfolgen wird, ist für mich nicht absehbar. Ich denke jedenfalls nicht, dass er die USA durch die Aufkündigung von Handelsabkommen wirtschaftlich nach vorne bringen wird." - Bild: ABS Safety

    Ludwig Beckers, Geschäftsführer ABS Safety: "Ich sehe die Wahl von Donald Trump skeptisch, weil ich ihn für einen unberechenbaren Charakter halte. Welche Politik er im Detail verfolgen wird, ist für mich nicht absehbar. Ich denke jedenfalls nicht, dass er die USA durch die Aufkündigung von Handelsabkommen wirtschaftlich nach vorne bringen wird." - Bild: ABS Safety

  • Dr. Ömer Sahin Ganiyusufoglu, Consultant to Chairman, Shenyang Machine Tool Group: "Meine erste Reaktion auf dieses Wahlergebnis ist : Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht. Und bei allen Wahlen auf der Welt gilt: Es gibt die Zeit vor den Wahlen und die Realitäten danach. Ich habe die Wahlen von China aus verfolgt. Da ich seit 10 Jahren beruflich in China lebe, habe ich mir auch einige positive Aspekte der chinesischen Kultur angeeignet, nämlich den positiven Blick nach vorne. So hoffe ich, dass Herr Trump durch seine während des Wahlkampfes an den Tag gelegte zupackende Art die Probleme unserer Welt seriös und hartnäckig angeht, Lösungen präsentiert und diese umsetzt. Er weiß sicher sehr wohl, dass er dafür auch globale Partner braucht. Vielleicht gelingt es ihm, eine 'Change-Kultur' zu realisieren, mit der man weltweit Frieden und für die Menschen bessere Perspektiven schaffen kann. Leider mit bitterer Erfahrung erleben wir zur Zeit, dass die klassischen Führungsmethoden die Welt nicht weiterbringen."

    Dr. Ömer Sahin Ganiyusufoglu, Consultant to Chairman, Shenyang Machine Tool Group: "Meine erste Reaktion auf dieses Wahlergebnis ist : Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht. Und bei allen Wahlen auf der Welt gilt: Es gibt die Zeit vor den Wahlen und die Realitäten danach. Ich habe die Wahlen von China aus verfolgt. Da ich seit 10 Jahren beruflich in China lebe, habe ich mir auch einige positive Aspekte der chinesischen Kultur angeeignet, nämlich den positiven Blick nach vorne. So hoffe ich, dass Herr Trump durch seine während des Wahlkampfes an den Tag gelegte zupackende Art die Probleme unserer Welt seriös und hartnäckig angeht, Lösungen präsentiert und diese umsetzt. Er weiß sicher sehr wohl, dass er dafür auch globale Partner braucht. Vielleicht gelingt es ihm, eine 'Change-Kultur' zu realisieren, mit der man weltweit Frieden und für die Menschen bessere Perspektiven schaffen kann. Leider mit bitterer Erfahrung erleben wir zur Zeit, dass die klassischen Führungsmethoden die Welt nicht weiterbringen."