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Die EU-Kommission hat bei OHB vier neue Satelliten für das Galilieo-Projekt bestellt. - Bild: OHB

Damit zieht die Europäische Kommission vertraglich vereinbarte Optionen. Auftraggeber ist die Europäische Raumfahrtagentur ESA. Der Vertrag hat ein Volumen von 157,75 Millionen Euro, wie die OHB SE mitteilte.

Fertigung und Tests der Navigationssatelliten werden sich unmittelbar an die Fertigstellung der bereits beauftragten acht Satelliten der dritten Ausschreibung anschließen. Inklusive der jetzt bestellten vier Satelliten wurde bei der OHB System AG bisher mit 34 Galileo-Satelliten beauftragt, von denen sich bereits 14 im Weltraum befinden.

Das europäische Satellitensystem Galileo wurde 1999 aus der Taufe gehoben und soll bis 2020 voll funktionsfähig sein. Seine Konkurrenten sind das US-Navigationssystem GPS und das russische System Glonass, die beide vom Militär betrieben werden.

Der Weg von Bremen in den Orbit

  • Galileo Satellit OHB Systems

    Dr.-Ing. Ingo Engeln, Vorstandsmitglied bei OHB System AG, neben einem Satelliten. - Bild: OHB Systems

  • Galileo Satellit OHB Systems

    Der Hersteller OHB hat den Auftrag für insgesamt 22 der geplanten Satelliten. Das Gesamtauftragsvolumen liegt bei 800 Millionen Euro. - Bild: OHB Systems

  • Galileo Satellit OHB Systems

    Jeder Satellit durchläuft bei seiner Fertigung innerhalb von rund 11 Monaten insgesamt 13 Fertigungsinseln. - Bild: OHB Systems

  • Galileo Satellit OHB Systems

    Die Satelliten werden in die Nutzlaststufe der Rakete montiert. Mit jedem Start werden zwei Galileo-Satelliten in den Orbit befördert. Der Start erfolgt mit russischen Sojus- oder europäischen Ariane-Raketen. - Bild: OHB Systems

  • Galileo Satellit OHB Systems

    Stolzes Team: Rund 25.000 Arbeitsstunden stecken in einem Satelliten für das Navigationssystem Galileo. - Bild: OHB Systems

  • Galileo Satellit OHB Systems

    Die Fertigung der Galileo-Satelliten ist weitgehend akribische Handarbeit. - Bild: OHB Systems

  • Galileo Satellit OHB Systems

    Bis Ende 2017 will OHB alle 22 Satelliten ausliefern. - Bild: OHB Systems

  • Galileo Satellit ESA Orbit

    Nach dem schleppenden Auftakt von Galileo geht es nun Schlag auf Schlag. Für dieses Jahr sind weitere drei Starts geplant. Hier der Start einer russischen Sojus-Trägerrakete. - Bild: ESA

  • Galileo Satellit ESA Orbit

    Hier ein Galileo-Satellit in der Umlaufbahn. Die Lebensdauer der Satelliten ist mit zwölf Jahren veranschlagt. Danach werden sie mit dem verbleibenden Treibstoff in den ‚Friedhofsorbit‘ gehoben. - Bild: ESA

  • Galileo Satellit ESA Orbit

    Pro Schuss 2 Treffer: Mit jedem Start werden zwei Satelliten in den Orbit befördert. Dabei muss der Satellit Beschleunigungen von bis zu 3,5 G und starke Vibrationen aushalten. - Bild: ESA

  • Galileo Satellit ESA Orbit

    2020 wird Galileo komplett einsatzbereit sein. 30 Satelliten kreisen dann im Orbit und ermöglichen bis auf wenige Meter genaue Positionsbestimmungen. Dabei lassen sich gleichzeitig die Signale der anderen Navigationssysteme GPS (USA) und GLONASS (Russland) nutzen. - Bild: ESA