Opel Ampera-e Elektroauto

Mit einer NEFZ-Reichweite von rund 500 Kilometern würde der Ampera-e im Vergleich mit Konkurrenten deutlich vorn liegen. - Bild: Opel

Die Angabe machte der Hersteller zu Beginn des Pariser Autosalons und bezeichnete das eigene Auto vor dem Hintergrund als "Messestar". Opel teilte zugleich aber mit, es handele sich bei der Reichweite um einen "vorläufigen Wert". Die Angabe basiert zudem auf dem sogenannten Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Im Praxisbetrieb erreichen Autos in der Regel viel kürzere Reichweiten.

Der neue Viral-Spot von Opel vermittelt die Reichweiten-Botschaft des Ampera-e nicht mit einer technischen Erklärung, sondern mit tiefschwarzem Humor – leichter Schockeffekt inklusive.

Mit einer NEFZ-Reichweite von rund 500 Kilometern würde der Ampera-e im Vergleich mit Konkurrenten allerdings deutlich vorn liegen. Volkswagens e-Golf soll in seiner zweiten Version rund 300 Kilometer mit einer Batterieladung fahren können. BMWs Elektroauto i3 erzielt nach einem Facelift ebenfalls rund 300 Kilometer Reichweite.

Opel-Chef spricht von einer "überragenden Reichweite"

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann sprach laut einer Mitteilung von einer "überragenden Reichweite" des eigenen Fahrzeugs. Diese beweise, "dass Elektromobilität voll alltagstauglich wird und dazu auch noch Spaß macht". Der Ampera-e basiert auf dem Modell Bolt von Opels Schwestermarke Chevrolet. Einige Beobachter waren bislang davon ausgegangen, dass das Auto nach europäischer Rechenweise eine Reichweite von etwas mehr als 400 Kilometern erzielt.

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