Opels Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz weist aktuelle Spekulationen scharf zurück:

Opels Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz weist aktuelle Spekulationen scharf zurück: Personalabbau und Werksschließungen sind ihm zufolge laut den geltenden Verträgen bis 2014 tabu (Bild: Opel).

Der Opel-Betriebsrat hat die von General Motors angedeuteten möglichen Werksschließungen bei der deutschen Tochter Opel scharf kritisiert.

RÜSSELSHEIM (Dow Jones/ks)–”Diese wiederholt von GM losgetretenen Spekulationen über die Zukunft von Opel/Vauxhall sind geschäftsschädigend und unverantwortlich”, erklärte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz am Donnerstag. GM-Finanzvorstand Dan Ammann hatte am Mittwoch überraschend erklärt, dass bei der Restrukturierung des europäischen Geschäfts alle Möglichkeiten in Betracht kämen. Dies beinhalte auch Werksschließungen.

Franz sagte weiter, die Restrukturierung von Opel in Europa sei laut dem Vorstandsvorsitzenden Karl Friedrich Stracke erfolgreich abgeschlossen. Zudem schlössen die Verträge mit einer Laufzeit bis mindestens Ende 2014 kategorisch Werksschließungen und Personalabbau aus.

Der Konzernbetriebsratschef forderte GM zudem auf, die konzerninternen Exportbeschränkungen gegen Opel aufzugeben und den europäischen Töchtern damit die weltweiten Wachstumschancen einzuräumen, die alle anderen Automarken auch hätten.