Der neue Astra an der Spitze von elf erfolgreichen Generationen Opel-Kompaktklasse. Foto: Adam Opel

Der neue Astra an der Spitze von elf erfolgreichen Generationen Opel-Kompaktklasse. Foto: Adam Opel AG.

Das sagte die Managerin auf einer Veranstaltung der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer am Mittwoch in Frankfurt. "Nächstes Jahr ist es unser ganz großes Ziel, keine Verluste mehr zu machen", so Müller. Sie sei zuversichtlich, "dass wir an den richtigen Strippen ziehen". Wenn alles gut gehe, dann werde Opel in diesem Jahr in Europa wieder Marktanteile gewinnen.

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hatte vor rund einem Monat auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) gesagt, dass Opel die Möglichkeit habe, das Profitabilitätsziel im nächsten Jahr zu erreichen, fügte aber an, die GM-Tochter brauche "Glück dazu".

Managerin Müller äußerte sich am Mittwoch nun ähnlich, als sie das Publikum während ihrer Präsentation bat, Opel die Daumen zu drücken, "damit wir nächstes Jahr wieder Gewinne schreiben".

Dabei setzt Opel nach den Worten Müllers insbesondere auch auf den neuen Astra, der im Stammwerk Rüsselsheim entwickelt worden ist. In den Astra habe Opel "alles reingepackt, was wir haben", sagte Müller, so beispielsweise ein neues Licht mit LED-Technik, Massagesitze und Wlan-Zugang für bis zu sieben Geräte. Auch die Premiumkonkurrenz will Opel deshalb mit dem Astra angreifen. Das Modell sei "extrem wichtig". Bisher seien schon 40.000 Bestellungen eingegangen, sagte die Marketingchefin.

Auf die Frage, ob der derzeitige VW-Skandal um manipulierte Abgaswerte Opel dabei in die Karten spiele, antwortete Müller nur, sie habe die Organisation darauf eingeschworen, sich nicht beirren zu lassen und nicht links und rechts zu schauen. Es gehe darum, "unser Ding durchzuziehen", sagte sie.