Sollte der Opel Mokka wirklich in Europa gefertigt werden, würde laut Medienberichten vermutlich

Sollte der Opel Mokka wirklich in Europa gefertigt werden, würde laut Medienberichten vermutlich das spanische Werk Saragossa den Zuschlag erhalten (Bild: Opel).

(Dow Jones/ks). Die Opel-Führung überlege, einen Großteil der laufenden Produktion von Korea nach Europa zu holen, schreibt das Handelsblatt und beruft sich dabei auf Konzernkreise. Eine Entscheidung könnte bereits in den nächsten Wochen fallen.

Den Zuschlag für eine Mokka-Fertigung in Europa würde das spanische Werk Saragossa erhalten, hieß es. Bisher war lediglich darüber spekuliert worden, dass die nächste Generation des Mokka in Europa gebaut werden könnte.

Ein Opel-Sprecher sagte Dow Jones Newswires, dass GM habe bekannt gegeben, Engineering-Untersuchungen durchzuführen, um über die bestehenden Möglichkeiten hinaus zusätzliche Produktionsstätten für kleine SUVs zu finden. Alle weiteren Spekulationen inklusive derer, die das Werk Saragossa beträfen, könne er nicht bestätigen.

“Kleine SUVs erfreuen sich in vielen Märkten wachsender Beliebtheit, auch in Europa”, sagte der Sprecher weiter. Es handele sich um einen der weltweit am schnellsten wachsenden Märkte. Dies spiegelt sich in den Bestellungen des Mokka wider. Rund sieben Monaten nach dem Marktstart lagen Opel bereits 100.000 Bestellungen für den kompakten Geländewagen vor.